Pep Guardiola: "Ja, Mario Götze ist im Kader gegen Frankfurt"

Pep Guardiola: "Ja, Mario Götze ist im Kader gegen Frankfurt"

Trainer Pep Guardiola berief den 21-Jährigen Götze in das Aufgebot für das Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Eintracht Frankfurt. "Er wird mit uns kommen. Ja, er ist im Kader", sagte der Spanier am Freitag.

Ob der Offensiv-Star auch eingesetzt wird, hat Guardiola allerdings noch nicht entschieden. "Ich weiß nicht, ich entscheide immer im letzten Moment über die Aufstellung. Ich muss erst seine Augen, seinen Kopf und seine Beine sehen und mit den Physios darüber sprechen", sagte der 42 Jahre alte Coach.

Götze, der vor der Saison für 37 Millionen Euro von Borussia Dortmund zum Triple-Sieger gewechselt war, hatte Ende vergangener Woche nach seiner langen Verletzungspause das Mannschaftstraining wieder aufgenommen.

Im Testspiel am vergangenen Sonntag beim ungarischen Meister FC Györ (4:1) hatte er für den FC Bayern debütiert und gleich zwei Tore erzielt. Sein letztes Bundesligaspiel bestritt Götze am 20. April noch für den BVB gegen Mainz 05.

Bayern jagen Vereinsrekord

David Alaba und Co. haben am Samstag die Chance, zum 27. Mal in Folge in der deutschen Fußball-Bundesliga ungeschlagen zu bleiben und würden damit den eigenen Vereinsrekord aus den Saisonen 1987/88 und 1998/89 einstellen. Die Vorzeichen dafür stehen gut, kassierten die Frankfurter doch zum Saisonauftakt eine 1:6-Klatsche bei Aufsteiger Hertha BSC.

Der Meister startete mit einem 3:1-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach die Mission Titelverteidigung und reiste daher voller Selbstvertrauen an den Main. Erstmals dabei ist auch der wiedergenesene Ex-Dortmunder Mario Götze. "Es geht bei ihm jeden Tag ein bisschen voran", sagte Bayern-Coach Josep Guardiola über den 21-Jährigen, der zu Beginn wohl - im Gegensatz zum gesetzten Linksverteidiger Alaba - auf der Bank sitzen wird.

Für die Frankfurter kommen die Bayern zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. "Diese Konstellation ist sensationell schlecht", meinte Frankfurt-Trainer Armin Veh mit Blick auf das Duell in der ausverkauften Commerzbank-Arena. Schließlich drohen die Hessen bei einer weiteren Niederlage frühzeitig den Anschluss zu verpassen, die Euphorie nach der Rückkehr ins internationale Geschäft wäre schnell verflogen. "Wenn du verlierst und verlierst, kriegst du ein Problem", meinte Veh, dann "können sich Dinge einschleichen, die glaubst du vorher gar nicht".

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