Lippert und Trapp warnen Eintracht vor Karabach Agdam

Lippert und Trapp warnen Eintracht vor Karabach Agdam

"Gegen einen Underdog zu spielen bedeutet, dass die Eintracht gewarnt sein muss", so Lippert vor dem Play-off-Hinspiel am Donnerstag in Baku: "Agdam hat momentan einen Lauf, denn in den drei Qualifikationsrunden haben sie auch eine polnische und eine schwedische Mannschaft rausgeworfen."

Dennoch wäre für den ehemaligen Amateurtrainer der Eintracht "das Ausscheiden gegen einen Zweiten aus einem Fußball-Entwicklungsland eine riesengroße Überraschung". Die größte Schwierigkeit für Agdam bestehe darin, dass das Team "nicht jeden Samstag auf so hohem Niveau wie die Eintracht gefordert" werde und "die individuelle Klasse der Spieler insgesamt niedriger" ist, sagte Lippert, der die U21 Aserbaidschans betreut.

Agdam sei "gespickt mit Nationalspielern und sieben, acht Spielern aus dem Ausland", meinte der 51-Jährige: "Wenn sie zu Hause gegen die Eintracht zu null spielen und vielleicht ein Törchen machen, dann räume ich Agdam eine ganz, ganz kleine Chance ein. Es ist eine sehr gute Kontermannschaft. Und sie spielt sehr geschlossen."

Trapp warnt vor zu hohen Erwartungen

Auch Kevin Trapp, Torhüter von Eintracht Frankfurt, warnte vor zu hohen Erwartungen. "Wir sollten vorsichtig sein", sagte der 23-Jährige am Dienstag: "Der Gegner wird kein Selbstläufer, aber wir freuen uns drauf."

Mit der Dienstreise nach Baku habe die Eintracht nach dem misslungenen Saisonstart "die Chance, Selbstvertrauen zurückzuholen", sagte Trapp. Dafür müsse das Team von Trainer Armin Veh "die Bundesliga kurzfristig ausblenden", forderte der U21-Nationalkeeper: "Wir müssen jetzt die Dinge umsetzen, die wir im Training vorgegeben bekommen." Für Frankfurt hatte die Saison mit zwei Niederlagen bei Hertha BSC (1:6) und gegen Triple-Gewinner Bayern München (0:1) begonnen.

Nach viermonatiger Verletzungspause (Mittelhandbruch) ist Trapp froh, "überhaupt wieder im Tor zu stehen. Langsam merkt man, dass die Automatismen wiederkommen." Die Nationalmannschaft und die WM 2014 in Brasilien seien deshalb (noch) kein Thema. "Ich plane im Fußball nicht zu weit voraus", sagte Trapp: "Es ist wichtig, dass ich gute Leistungen im Verein zeige, alles andere kann ich nicht beeinflussen."

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