Lewandwoski heizt Gerüchte um Transfer an

Lewandwoski heizt Gerüchte um Transfer an

BVB-Stürmer Robert Lewandowski ist der derzeit begehrteste Spieler in Europa. Mit seinen jüngsten Aussagen schürt er das mediale Feuer. Steckt Taktik dahinter?

Sind Sie auf Twitter ? Wenn ja, dann geben Sie mal den Suchbegriff "Lewandowski" ein. Im Sekundentakt trudeln dann entsprechende Tweets ein. Vor allem Fußballfans aus England sind völlig aus dem Häuschen in Bezug auf den polnischen Stürmer, der derzeit in Dienst von Borussia Dortmund steht. Der Grund: In einem Interview mit dem Daily Telegraph hat er angekündigt, in der englischen Premier League spielen zu wollen. Am Mittwoch trifft er mit Polen im Wembley-Stadion auf England. In dem Interview hat Lewandowski auch nochmals betont, es gebe noch keinen Deal, dass er nächsten Sommer Richtung München weiterziehen werde. Wörtlich sagte Lewandowski in dem Interview, er werde "im Jänner einen Vertrag mit einem Verein abschließen können", doch er habe nie gesagt, dass dies Bayern sein werde. "Eines Tages" würde er gerne in der Premier League spielen.

Die Anhänger von Manchester United, Manchester City und Arsenal sind daher ganz aufgeregt, dass der Pole, der im Moment als bester Stürmer Europas gilt, zu ihrem Klub kommen könnte. Die engsten Kontakte sollen angeblich zu Manchester United bestehen, Lewandowski hatte sich schon einmal mit dem ehemaligen Trainer Alex Ferguson getroffen - aber angeblich nicht über einen Transfer gesprochen.

Geschicktes Management

Lewandowski und sein Management wissen jedenfalls, wie man die Gerüchte gezielt anheizt. Schon die Debatten im Frühjahr über einen frühzeitigen Abgang aus Dortmund waren der Beweis, dass das Team rund um den Stürmer das Interesse der Klubs und die Euphorie von deren Fans für sich auszunutzen weiß. Letztlich hatte dann aber die Sturheit des BVB-Führung einen vorzeigen Transfer (an dem alle Seiten gut verdient hätten) verhindert - der Torjäger hat sich dann mit dem Verbleib in Dortmund abgefunden. Und seine bisherigen Leistungen sind Beweis genug, dass es an seiner professionellen Einstellung keine Zweifel gibt. Wer auch immer davon ab nächstem Jahr profitieren wird....

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