Kroate Simunic nach Parole für zehn Spiele gesperrt

Kroate Simunic nach Parole für zehn Spiele gesperrt

Kroatiens Fußball-Nationalmannschaft muss ohne Routinier Josip Simunic in die WM 2014 gehen.

Der Fußball-Weltverband (FIFA) verurteilte den 35-Jährigen am Montag wegen diskriminierender Äußerungen nach dem entscheidenden WM-Qualifikationsspiel gegen Island am 19. November zu einer Sperre von zehn Pflichtspielen sowie einer Geldstrafe von 30.000 Schweizer Franken (24.537,87 Euro).

Der 35-jährige Verteidiger hatte sich nach dem Heimspiel in Zagreb via Stadionmikrofon zum Gruß "Za Dom - Spremni!" ("Für die Heimat - Bereit!") hinreißen lassen, eine faschistische Parole aus dem Zweiten Weltkrieg. Die FIFA-Disziplinarkommission kam zum Schluss, "dass dieser Gruß diskriminierend sei und die Würde einer Gruppe von Personen u. a. in Bezug auf Rasse, Religion oder Herkunft verletze" und somit ein "klarer Verstoß" gegen das FIFA-Disziplinarreglements vorliege.

Simunic darf während seiner Sperre auch nicht die entsprechenden Stadien betreten. Die kroatische Justiz hatte den gebürtigen Australier bereits kurz danach zur aktuellen Höchststrafe von 3.200 Euro verurteilt.

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