FIFA Ballon d`Or Gala: Die Gewinner - Cristiano Ronaldo ist Weltfußballer

FIFA Ballon d`Or Gala: Die Gewinner - Cristiano Ronaldo ist Weltfußballer

Im Rahmen der Ballon d`Or Gala in Zürich wurden die Fußballer des Jahres 2013 geehrt. Cristiano Ronaldo ist Weltfußballer des Jahres, Triple-Gewinner Jupp Heynckes ist Welttrainer des Jahres, Silvia Neid Welttrainerin. David Alaba ist nicht im Weltteam 2013.

Cristiano Ronaldo kann endlich wieder jubeln. Zum zweiten Mal nach 2008 wurde der Portugiese im Dienste von Real Madrid mit dem begehrten Ballon d`Or für den besten Fußballer des Jahres ausgezeichnet. Er nahm die Auszeichnung mit seinem dreijährigen Sohn und den Worten "Ich bin überwältigt" in Empfang. "Es ist schwierig zu beschreiben, was ich gerade fühle. Es ist großartig, diesen Ballon d'Or gewonnen zu haben. Es ist ein sehr emotionaler Moment für mich", sagte Ronaldo


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Nadine Angerer wurde zur Weltfußballerin des Jahres 2013 gewählt. Die deutsche Nationaltorhüterin setzte sich bei der FIFA-Gala am Montagabend in Zürich gegen Vorjahressiegerin Abby Wambach aus den USA und die Brasilianerin Marta durch. Angerer ist die zweite deutsche Fußballerin nach Birgit Prinz, die den Titel gewinnen konnte.


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Zlatan Ibrahimovic schoss das Tor des Jahres. Der Schwede Zlatan Ibrahimovic von Paris Saint-Germain wurde vom Fußball-Weltverband FIFA für das Tor des Jahres ausgezeichnet. Ibrahimovic wurde für seinen spektakulären Fallrückzieher, mit dem er aus gut 30 Metern in der 90. Spielminute im Länderspiel gegen England am 14. November 2012 den Endstand von 4:2 schoss, mit dem Puskás-Preis geehrt.


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Zlatan Ibrahimovic - das Tor des Jahres 2013

Jupp Heynckes ist Welttrainer des Jahres 2013. Der frühere Trainer des Fußball-Rekordmeisters Bayern München wurde in Zürich bei der Gala des Weltverbandes FIFA als erster Deutscher mit dieser Auszeichnung geehrt. Heynckes hatte den FC Bayern im Mai zum ersten Triple der Vereinsgeschichte geführt. Jürgen Klopp von Borussia Dortmund und Sir Alex Ferguson (bis zum Sommer 2013 Manchester United) hatten bei der Wahl das Nachsehen.


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Im Vorjahr hatten die Nationaltrainer und Kapitäne aus aller Welt für Spaniens Nationalcoach Vicente del Bosque gestimmt. Zuvor erhielten Pep Guardiola (2011) und José Mourinho (2010) die Auszeichnung. Die Fifa übertrug die Wahl zum Weltfußballer 2013 live im Internet. Unter www.fifa.com gab es einen Live-Stream, Bilder und einen Live-Blog zum Weltfußballer des Jahres. Eine Aufzeichnung, ein Replay, der Veranstaltung ist im YouTube Channel der FIFA zu sehen, wo die Ehrung ebenfalls live übertragen wurde.

Die Ballon d`Or Gala im Replay

Silvia Neid ist Welttrainerin des Jahres 2013. Die deutsche Bundestrainerin wurde bei der Gala des Fußball-Weltverbandes FIFA zum zweiten Mal nach 2010 ausgezeichnet. Neid wurde besonders für den Erfolg der deutschen Fußball-Frauen bei der EM 2013 in Schweden geehrt.


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Die Mannschaft des Jahres

Ein kleiner Wermutstropfen für Österreich: David Alaba wurde nicht in die Mannschaft des Jahres 2013 gewählt. Im Team des Jahres stehen jedoch mit Philipp Lahm, Franck Ribéry und Tormann Manuel Neuer drei Teamkollegen Alabas beim FC Bayern München.

"Das Größte für uns war, in London Champions-League-Sieger zu werden", sagte Neuer, der zusammen mit Lahm und Ribéry die Auszeichnung persönlich entgegennahm. Aus der Deutschen Bundesliga wurde darüber hinaus kein Spieler gewählt. Neben den drei Bayern-Profis gehören vier Stars des FC Barcelona sowie je zwei Spieler von Real Madrid und Paris St. Germain zur Top-Elf.

Die Mannschaft des Jahres im Überblick:
Tor: Manuel Neuer (Bayern München)
Verteidigung: Philipp Lahm (Bayern München), Sergio Ramos (Spanien/Real Madrid), Thiago Silva (Brasilien/Paris Saint-Germain), Dani Alves (Brasilien/FC Barcelona)
Mittelfeld: Andrés Iniesta (Spanien/FC Barcelona), Xavi (Spanien/FC Barcelona), Franck Ribéry (Frankreich/Bayern München)
Sturm: Lionel Messi (Argentinien/FC Barcelona), Cristiano Ronaldo (Portugal/Real Madrid), Zlatan Ibrahimovic (Schweden/Paris Saint-Germain)

Pele , der große Herr des brasilianischen Fußballs wurde mit einer bisher einmaligen Sonderausgabe des Ballon d'Or für sein sportliches Lebenswerk ausgezeichnet. "Es ist an der Zeit, dass man einen besonderen Spieler erwähnt. Es ist der erste Ehrenpreis. Es gibt viele Namen, aber wenn man an Fußball denkt, gibt es einen, der alle turmhoch überragt", sagte FIFA-Präsident Joseph Blatter in seiner Laudatio. Von den Gala-Gästen bekam Pele stehende Ovationen und verteilte zu Tränen gerührt Luftküsse in den Saal. "Ich habe meiner Familie versprochen, nicht zu weinen. Dieses Versprechen konnte ich nicht halten", sagte er. "Jetzt habe ich meine Pokalsammlung komplettiert. Das gefällt mir. Dankeschön", sagte Pele.


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Die letzte Auszeichnung des Abends, der FIFA Fair Play Preis, ging an den Fußballverband von Afghanistan.

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