Alaba zum dritten Mal in Serie Österreichs Fußballer des Jahres

Alaba zum dritten Mal in Serie Österreichs Fußballer des Jahres

Der 21-Jährige schaffte es als erster Spieler seit Einführung der Wahl 1984, von allen Betreuern auf Platz eins gesetzt zu werden. Außerdem ist er der erste Kicker, der den Pokal dreimal in Folge in Empfang nehmen darf.

"Ich freue mich sehr über diese große Ehre und möchte mich bei allen Trainern bedanken", sagte Alaba, der am Ende 35 Punkte vor Kampl lag. Das ist der größte Vorsprung seit Austrias Vladimir Janocko im Jahr 2002 (37 Punkte). Durch seinen dritten Triumph schloss der Wiener zu Herbert Prohaska auf, Rekordsieger ist Ivica Vastic mit vier Auszeichnungen.

Alaba gewann in diesem Jahr mit den Bayern Meisterschaft, Cup, Champions League und europäischen Supercup und hat außerdem am Samstag die Chance auf den Club-Weltmeistertitel. Weiters ist der ÖFB-Internationale mit den Münchnern seit 41 Liga-Partien ungeschlagen und überlegener Tabellenführer in der deutschen Bundesliga.

Die Trainer der österreichischen Bundesliga kamen aus dem Schwärmen für Alaba gar nicht mehr heraus. "Wer so ein Jahr hinter sich hat und mit einem der besten Teams der Welt das Triple holt, ist die absolute Nummer eins", sagte Salzburg-Coach Roger Schmid.

Ähnlich äußerte sich Austria-Betreuer Nenad Bjelica. "Er hat mit tollen Leistungen viel zu den drei Titelgewinnen von Bayern beigetragen. Es gibt keinen besseren Österreicher als ihn."

Laut Grödig-Trainer Adi Hütter verfügt Alaba "über das komplette Paket. Er kann auf mehreren Positionen spielen. Er ist sympathisch und total bescheiden, ein Spieler zum Angreifen. Er ist so, wie man sich einen Fußballer wünscht - auch abseits des Platzes", erklärte der Vorarlberger.

Rieds Betreuer Michael Angerschmid ist ebenfalls von Alaba begeistert. "Die Art und Weise, wie er in diesem Jahr gespielt hat, das ist für einen Spieler in seinem Alter nicht alltäglich. Mit 21 Jahren bei den Bayern eine fixe Größe zu sein, das ist schon stark."

Für Sturms Darko Milanic ist Alaba "ein wichtiger Bestandteil der besten Mannschaft der Welt". Admira-Trainer Walter Knaller bescheinigte dem Wiener Weltklasse-Niveau. "Dazu ist er resistent gegen Beeinflussung von außen. Er ist nicht übermütig, sondern auf dem Boden geblieben", betonte der Niederösterreicher.

WAC-Coach Dietmar Kühbauer hob auch Alabas Bedeutung für das Nationalteam hervor: "Er hat uns in der WM-Qualifikation lange im Rennen gehalten."

Davon profitiert hat unter anderem Teamchef Marcel Koller, der sich für seinen Schützling freute. "Mit seinen Leistungen im abgelaufenen Fußballjahr hat sich David diese Auszeichnung absolut verdient und seiner ohnehin schon großen Titelsammlung einen weiteren hinzugefügt. Ich bin überzeugt davon, dass es nicht der letzte sein wird."

ÖFB-Präsident Leo Windtner schloss sich den Glückwünschen an. "David hat mit dem Gewinn der Wahl zum Sportler des Jahres bereits ein ganz großes Zeichen gesetzt. Diese neuerliche Auszeichnung ist eine weitere Bestätigung seiner herausragenden Leistung für seinen Verein und das Nationalteam im abgelaufenen Jahr. Ich kann David zu diesem 'einstimmigen Ergebnis' nur sehr herzlich gratulieren und freue mich für ihn und seine Familie, dass er trotz der vielen Erfolge am Boden geblieben, so natürlich und sympathisch ist."

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