Fußball WM 2014: Schweiz vs Ecuador + Infos zum Live-Stream

Fußball WM 2014: Schweiz vs Ecuador + Infos zum Live-Stream

Die Schweizer "Nati" gegen die "La Tri" aus Südamerika. Um 18 Uhr (MESZ) steigt das Spiel zwischen der Schweiz und Ecuador in der Hauptstadt Brasilia. Alle Infos zum Spiel, zur TV-Übertragung und zu Live-Streams.

Schweiz gegen Ecuador - das erste Spiel in der Gruppe E der Fußball Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien.

Im Vergleich zum Turnier vor vier Jahren wartet auf die Schweiz bei der Fußball-WM in Brasilien ein ungleich leichterer Auftakt-Gegner. Die 2010 im ersten Gruppenspiel gegen den späteren Weltmeister Spanien 1:0 erfolgreichen Eidgenossen treffen am Sonntag (18.00 Uhr/MESZ) in Brasilia auf Ecuador.

Die Südamerikaner gelten als besonders robust und laufstark. Das Team von Ottmar Hitzfeld ist im Estadio Nacional der Hauptstadt aber dennoch Favorit. Der deutsche Teamchef der "Nati" vergaß aber nicht darauf, vor der stets auch taktisch clever spielenden "La Tri" aus den Anden zu warnen.

Hitzfeld: "Ecuador hervorragend organisiert und technisch stark"

"Ecuador ist ein Mitkonkurrent für die Achtelfinal-Qualifikation. Es ist entscheidend, gegen sie gut in die Gruppe zu starten. Ecuador ist hervorragend organisiert und technisch stark. Die Stürmer sind überragend", betonte Hitzfeld vor dem ersten "Finalspiel" bei seinem Abschiedsturnier.

Besonderes Augenmerk müssen die Schweizer um ihren türkisch-stämmigen Kapitän Gökhan Inler auf Antonio Valencia legen. Der Flügelspieler von Manchester United ist pfeilschnell und als einer von wenigen seiner Mannschaft auch international sehr erfahren. Ungeachtet dessen ist die Nummer acht der Welt mit ihren Leistungsträgern Inler, Xherdan Shaqiri (Bayern München), Valon Behrami (Napoli) und Torhüter Diego Benaglio (Wolfsburg) klar zu favorisieren. 16 Mann im Schweizer Aufgebot verdienen ihr Geld im Ausland, etliche davon in Deutschland.

Auch deshalb bezeichnete Ecuadors ehemaliger Basel-Legionär Felipe Caicedo die 2010 trotz ihre Auftakterfolges am Achtelfinaleinzug gescheiterten Schweizer als eine Kopie der Deutschen. "Es sind starke Spieler mit einer schnellen taktischen Auffassungsgabe", so Caicedo. Um zu bestehen, müsse sein Team vor allem den Aktionsradius von Napoli-Spielmacher Inler einschränken und auf die Flügelstürmer aufpassen.

Schweiz rechnet mit Achtelfinale

Allerdings kann auch die Truppe des kolumbianischen Teamchefs Reinaldo Rueda - der in Köln ein Sportstudium absolviert hat - mit deutschen Tugenden aufwarten. Zumeist keine Spur von südamerikanischer Verspieltheit und taktischen Mängeln. "Ich habe selten eine Mannschaft gesehen, die von ihrer körperlichen Robustheit und Athletik her so stark ist. Sie sind geradezu süchtig nach Zweikämpfen. Und punkto Organisation, Raumaufteilung und Disziplin könnte so manch südamerikanisches Team bei Ecuador in die Lehre gehen", lobte Hitzfelds Landsmann Joachim Löw anlässlich eines Testspiels im Vorjahr.

Neben Topspieler Valencia stehen jedoch nur drei weitere Europa-Legionäre im Ecuador-Kader. Ihre Qualifikation für die Endrunde verdankt die Mannschaft vor allem seiner Heimstärke, die sich auf die für die Gegner besonders anstrengende Höhenlage von 2.800 m in der Hauptstadt Quito gründet. Dort haben Valencia und Co. von acht Spielen sieben gewonnen und einmal remisiert. Auswärts waren sie allerdings zumeist Punktelieferant.

Obwohl mit Frankreich - dritter Gruppengegner ist Honduras - noch ein weiteres starkes Team aus Europa wartet, rechnen sich die 2006 wie die Schweiz bis ins Achtelfinale gekommenen Südamerikaner einiges aus. "Wenn wir uns eine Gruppe hätten aussuchen dürfen, hätten wir uns wahrscheinlich für diese entschieden", meinte Stürmer Enner Valencia, einer von mehreren Ecuadorianern, die in Mexiko spielen. Besondere Bedeutung misst er dem Auftakt bei. "Die erste Begegnung ist entscheidend. Das sagen alle, und es stimmt auch."

Mögliche Aufstellungen

Schweiz : 1 Benaglio - 2 Lichtsteiner, 22 Schär, 5 Von Bergen, 13 Rodriguez - 11 Behrami, 8 Inler - 23 Shaqiri, 10 Xhaka, 14 Stocker - 19 Drmic

Ersatz: 12 Sommer, 21 Bürki - 3 Ziegler, 4 Senderos, 6 Lang, 20 Djourou, 7 Barnetta, 15 Dzemaili, 16 Fernandes, 9 Seferovic, 17 Gavranovic, 18 Mehmedi

Teamchef: Ottmar Hitzfeld

Ecuador : 22 Dominguez - 4 Paredes, 2 Guagua, 3 Erazo, 10 W. Ayovi - 16 A. Valencia, 6 Noboa, 23 Gruezo, 7 Montero - 11 Caicedo, 13 E. Valencia

Ersatz: 1 Banguera, 12 Bone - 18 Bagüi, 21 Achilier, 5 Ibarra, 8 Mendez, 14 Minda, 15 Arroyo, 19 Saritama, 20 Martinez - 9 Rojas, 17 J. Ayovi

Teamchef: Reinaldo Rueda

Marko Arnautovic kassiert in China 245.000 Euro pro Woche

Sport

Marko Arnautovic kassiert in China 245.000 Euro pro Woche

Missbrauchsvorwürfe gegen ÖSV-Trainerlegende Charly Kahr

Sport

Missbrauchsvorwürfe gegen ÖSV-Trainerlegende Charly Kahr

Wirtschaft

Formel 1 will mit "Cable Cowboy" neu durchstarten

Fußball: AC Milan und West Bromwich nach China verkauft

Wirtschaft

Fußball: AC Milan und West Bromwich nach China verkauft