Fußball-WM 2014: Keine Strafe für Zuniga nach Foul an Neymar

Die FIFA hat entschieden: Kolumbiens Camillo Zuniga wird nach seinem Foul an Brasiliens Superstar im Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 zwischen Brasilien und Kolumbien nicht nachträglich bestraft. Eine Sanktionierung sei laut FIFA-Statuten nicht möglich. Grund: Der Schiedsrichter hat die Situation bewertet. Es gilt daher die Tatsachenentscheidung.

Fußball-WM 2014: Keine Strafe für Zuniga nach Foul an Neymar

Rio de Janeiro. Kolumbiens Fußball-Nationalspieler Juan Zuniga muss nach seinem viel diskutierten Foul an Brasiliens Superstar Neymar im Viertelfinale der Fußball-WM keine Strafe durch die FIFA befürchten. Die Disziplinarkommission des Weltverbandes wies am Montag einen Antrag auf eine Bestrafung Zunigas durch den brasilianischen Verband zurück.

Auch durch Artikel 77 des FIFA-Reglements, der eine nachträgliche Bestrafung in besonderen Fällen ermöglicht, sei keine Grundlage für eine Sanktionierung gegeben, hieß es dazu in einem FIFA-Statement am Montag. Neymar hatte sich bei dem Foul am Freitag einen Wirbelbruch zugezogen und kann bei der WM nicht mehr spielen. Schiedsrichter Carlos Velasco hatte die Szene bewertet und das Spiel mit Ballbesitz für Brasilien laufen lassen. Eine Gelbe Karte sah Zuniga nicht. Eine nachträgliche Bestrafung wäre eher möglich gewesen, wenn der Referee die Situation nicht beurteilt hätte. In ihrem Statement drückte die FIFA-Kommission ihr Bedauern über die schwere Verletzung Neymars aus.

Kolumbien bittet Italien um Schutz Zunigas

Nun fürchtet die kolumbianische Regierung um das Wohlergehen von Fußball-Teamspieler Camillo Zuniga. Das Außenministerium bat die italienischen Behörden, die Sicherheit des beim SSC Napoli spielenden Verteidigers und seiner Familie zu garantieren.

In einer am Montag in Bogota verbreiteten Mitteilung verwies es auf die in den sozialen Netzwerken kursierende Drohungen gegen den Spieler. Sogar dessen Privatadresse sei auf Twitter veröffentlicht worden.

Kolumbiens Außenministerium erinnerte daran, dass Zuniga sich entschuldigt habe. Die Fans in Brasilien sollten verstehen, dass "diese Art von Vorfällen" Teil des Fußballs seien.

Marko Arnautovic kassiert in China 245.000 Euro pro Woche

Marko Arnautovic kassiert in China 245.000 Euro pro Woche

Mit dem Wechsel des österreichischen Fußballnationalspieler Marko …

Missbrauchsvorwürfe gegen ÖSV-Trainerlegende Charly Kahr

Missbrauchsvorwürfe gegen ÖSV-Trainerlegende Charly Kahr

Ehemalige Skirennläuferin berichtete in "SZ" von Vergewaltigung durch …

Bernie Ecclestone, lange Jahre der Chef und Gesicht der Formel 1, will auch nach der Milliardenübernahme weiter im Cockpit der Formel-1-Dachcompany Delta Topco bleiben und ein gewichtiges Wort mitreden. Doch dürfte er die Rechnung ohne den neuen Eigentümer gemacht haben, der alles andere als zimperlich ist. Medienmogul John Malone hat Ecclestone gleich einen nicht weniger inspirierten Medienexperten als Chef vor die Nase gesetzt.
 

Formel 1 will mit "Cable Cowboy" neu durchstarten

Bernie Ecclestone, lange Jahre der Chef und Gesicht der Formel 1, will …

Der Verkauf des italienischen Fußballclubs AC Milan an chinesische Investoren ist unter Dach und Fach. Auch der britische Premier Club West Bromwich gehört nun Chinesen.
 

Fußball: AC Milan und West Bromwich nach China verkauft

Der Verkauf des italienischen Fußballclubs AC Milan an chinesische …