Fußball WM 2014: England erreicht gegen Costa Rica nur ein 0:0 Unentschieden

Fußball WM 2014: England erreicht gegen Costa Rica nur ein 0:0 Unentschieden

England kann auch das dritte Gruppenspiel der Fußball Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien nicht gewinnen. Das Spiel gegen Costa Rica endet torlos. Trainer Roy Hodgson spielte mit einer "B-Elf". Steven Gerrard kam erst in Minute 73, Wayne Rooney in 76. Minute ins Spiel.

Englands B-Team hat die Chance auf einen versöhnlichen Abschied von der Fußball-WM in Brasilien am Dienstag verstreichen lassen. Die bereits ausgeschiedenen Engländer kamen zum Abschluss der Gruppe D in Belo Horizonte gegen Costa Rica nicht über ein mattes 0:0 hinaus. Den Mittelamerikanern reichte das zum Gruppensieg. Das Sensationsteam trifft damit im Achtelfinale auf den Zweiten der Gruppe C.

Costa Rica war in einem über weite Strecken schwachen Spiel auf Sicherheit bedacht. Während der Außenseiter gegen die Ex-Weltmeister Uruguay, Italien und England sensationell sieben Punkte einfuhr, traten die Engländer mit nur einem mageren Zähler die Heimreise an - das schlechteste Abschneiden ihrer WM-Geschichte. Nur 1958 waren sie in der Gruppenphase ebenfalls sieglos geblieben, hatten aber drei Remis geholt.

Englands Teamchef Roy Hodgson gab seinen Reservisten eine Chance. Der 66-Jährige, der die "Three Lions" trotz der WM-Pleite auch zur EM 2016 nach Frankreich führen soll, veränderte die Startformation gleich an neun Positionen. Lediglich Innenverteidiger Gary Cahill und Solospitze Daniel Sturridge blieben im Team. Im Tor stand Ben Foster, als Kapitän ersetzte mit Frank Lampard statt Steven Gerrard ein Mittelfeld-Routinier den anderen.

Hodgson schickte die zweitjüngste englische Mannschaft der WM-Geschichte aufs Feld. Mit Linksverteidiger Luke Shaw von Southampton kam unter anderem ein 18-Jähriger zu seinem WM-Debüt. Auch Costa Ricas Coach Jorge Luis Pinto hatte mehrere Änderungen angekündigt, am Ende wurden es aber nur zwei. Mit Randall Brenes stellte der Kolumbianer Joel Campbell einen zweiten Stürmer zur Seite.

Ein erster, von Cahill abgefälschter Schuss von Campbell ging knapp am Tor vorbei (2.). Dazu musste Foster einen Freistoß von Celso Borges an die Oberkante der Latte lenken (23.). Bei England war nur Sturridge gefährlich. Der Liverpool-Stürmer setzte einen Schlenzer von der Strafraumgrenze neben (12.) und einen Kopfball knapp über (35.) das Tor. Bei einem Zweikampf mit Oscar Duarte kam Sturridge im Strafraum zu Fall, der Elferpfiff blieb aber aus (27.).

Eine kleine Wiedergutmachung für die 1:2-Niederlagen gegen Italien und Uruguay gelang den Engländern auch nach der Pause nicht. Costa Ricas Torhüter Keylor Navas war gegen Sturridge (48.) und Adam Lallana (59.) auf dem Posten. Sturridge legte einen Ball am langen Eck vorbei, anstelle seinen eingewechselten Clubkollegen Raheem Sterling zu suchen - die beste Gelegenheit. Auf der Gegenseite prüfte Christian Bolanos Foster (62.).

Nach Sterling und Gerrard brachte Hodgson im Finish auch noch Wayne Rooney. Mehr als ein harmloser Fernschuss war vom Stürmerstar aber nicht zu sehen (80.). Costa Rica zog zum zweiten Mal nach 1990 ins WM-Achtelfinale ein. Damals waren die Mittelamerikaner mit 1:4 an der Tschechoslowakei gescheitert.

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