Fußball WM 2014: Brasilien vs Mexiko Endstand 0:0

Fußball WM 2014: Brasilien vs Mexiko Endstand 0:0

Samba gegen Sombrero: Beim Schlagerspiel des Tages bei der Fußball WM 2014 in Brasilien trafen Gastgeber Brasilien und Mexiko aufeinander. Mit einem Sieg wäre das Achtelfinale für die Seleção bereits in greifbare Nähe gerückt. Aber die notwendigen Tore blieben aus.

Brasiliens Fußball-Nationalelf bekam es beim zweiten WM-Auftritt mit einem unangenehmen Rivalen zu tun. Mexiko startete ebenso wie der Gastgeber mit einem Sieg ins Turnier, am Dienstag (21.00 Uhr MESZ) soltel in Fortaleza mit einem Punktgewinn gegen den Favoriten der nächste Schritt ins Achtelfinale getan werden.

Mit den Mexikanern hätten die Brasilianer noch ein Hühnchen zu rupfen gehabt. Zwar siegte die "Selecao" gegen die Mittelamerikaner bei den WM-Endrunden 1950, 1954 und 1962 in allen drei Spielen ohne auch nur ein Gegentor erhalten zu haben. Die jüngste Bilanz war jedoch kein Ruhmesblatt für den Rekordweltmeister. Seit 1999 hatten die zwei Teams 15 Mal gegeneinander gespielt: Mexiko gewann achtmal, Brasilien nur viermal, dazu gab es drei Unentschieden. Ein viertes folgte heute Abend.

Der Ort des Geschehens: Estádio Castelão in Fortaleza

Besonders weh tat der "Selecao" die Pleite im Finale der Olympischen Spiele 2012 in London. 1:2 verloren die damals unter Scolaris Vorgänger Mano Menezes spielenden Brasilianer. Mit Kapitän Thiago Silva, Marcelo, Neymar, Hulk und Oscar stehen fünf Verlierer von damals in der heutigen Stammelf. Sie gelobten nun durch die Bank, Revanche zu nehmen. "Wir wollten diese Goldmedaille und am Ende sind wir gescheitert", erinnerte sich der beim 3:1 gegen Kroatien starke Oscar und versprach: "Ich werde alles tun, um die Mexikaner zu schlagen."

Es war nicht genug. Die Brasilianer blieben das ganze Spiel über schwach, platzierte Schüsse aufs Tor blieben Mangelware und wenn, dann verhinderte der starke mexikanische Goalie Guillermo Ochoa mit seinen Paraden den Torerfolg.


Bild: REUTERS/Kai Pfaffenbach

Mexikaner konnten Brasilien Paroli bieten

Die Mexikaner witterten nach dem 1:0 gegen Kamerun schon ihre Chance. gerüstet, den Hausherren Paroli zu bieten. "Wir wissen, wie wir gegen sie auftreten müssen. Wenn wir ihnen den Ball wegnehmen, können wir ihnen schaden", sagte Oribe Peralta, der Torschütze gegen Kamerun.

Eine Frage kann man nach dem Spiel beantworten: Neymar alleine ist nicht Brasilien. Auch wenn er sich noch so abrackert. Die zweite Gelbe Karte holte sich der Barcelona-Star nicht ab. Auf ihn ruhen auch die Hoffnungen beim nun doch nicht bedeutungslosen Gruppenabschluss gegen Kamerun.

Als Gegner wartet im Achtelfinale auf den Gruppensieger der Zweite der Gruppe B, wo die Niederlande, Spanien und Chile um den Aufstieg kämpfen. Der Zweite bekommt es mit dem Gruppensieger der Gruppe A zu tun. warten.

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