Frankreich: Profifußballer streiken gegen Reichensteuer

Frankreich: Profifußballer streiken gegen Reichensteuer

Zwischen den 29. November und den 2. Dezember fänden in der ersten und zweiten Liga keine Spiele statt, sagte der Präsident der Clubvereinigung, Jean-Pierre Louvel, am Donnerstag. "Das Überleben des französischen Fußballs steht auf dem Spiel."

Unternehmen sollen in Frankreich auf von ihnen gezahlte Gehälter von über einer Million Euro im Jahr 75 Prozent Steuern abführen. Dies gilt explizit auch für die Einkommen von Fußballprofis, wie die sozialistische Regierung im April betonte.

Die Vereine fürchten, sich dadurch Spitzenspieler künftig nicht mehr leisten und so in den internationalen Wettbewerben nicht mehr mithalten zu können. Am härtesten trifft die Steuer den amtierenden Meister Paris St. Germain, der sich in den vergangenen Jahren mit Hilfe eines Investors aus Katar für viel Geld verstärkt hat. Der AS Monaco, der als Aufsteiger dank seines milliardenschweren Besitzers aus Russland im Sommer groß auf Einkaufstour ging und in der ersten Liga durchstartete, muss dagegen keine Nachteile fürchten. Denn die französischen Steuergesetze greifen in dem Fürstentum nicht.

In der kommenden Woche steht ein Treffen zwischen Präsident Francois Hollande und Vertretern der Vereine an. "Wir werden ihn einmal mehr auffordern, die Steuer aufzugeben", sagte Louvel.

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