Fondsbilanz 2013: Bis zu 56 Prozent Rendite mit Aktienfonds

Fondsbilanz 2013: Bis zu 56 Prozent Rendite mit Aktienfonds

Deshalb bietet der Performance-Vergleich dem Anleger eine brauchbare Orientierung für Investmententscheidungen. Allerdings: Der Börsenboom wird schwächer.

Seit Clemens Klein gegen Ende 2012 das Management des Aktienfonds Erste WWF Stock Climate Change übernahm, läuft das Werkel im Gegensatz zu den Jahren davor rund. Dank der günstigen Entwicklung bei Aktien der Sektoren Solar-, Wind-, und Kleinwasserkraft sowie aus den Sektoren Energieeffizienz und alternativem Transport geht der von Klein gelenkte Aktienfonds als Sieger des Austrofonds-Rankings 2013 hervor. Bemerkenswert: Der Fonds hängte mit einem Gesamtertrag von 56 Prozent den Durchschnitt vergleichbarer Aktienfonds um rund 34 Prozent ab .

Dank des veritablen Booms des Biotech-Segments schrammte der Erste Stock Biotec, ebenfalls von der Erste Asset Management, nur knapp am Sieg vorbei. Der erzielten Ertrag von 54,2 Prozent bedeutet Platz zwei.

Nach dem äußerst holprigen Start im Juli 2010 machte der Aktienfonds s Generation der Sparkasse Oberösterreich im Vorjahr viel Boden gut und schaffte den Sprung aufs Stockerl.

Zwar lässt sich streiten, wie viel das Abschneiden eines Fonds in der Vergangenheit für die Zukunft aussagt. Aber weil die meisten Finanzexperten davon ausgehen, dass für Anleger im neuen Jahr ähnliche Rahmenbedingungen auf den Märkten herrschen werden wie 2013, bietet dieser Vergleich eine brauchbare Orientierung für die eigene Qual der Wahl.

Generell schnitten 2013 Fonds, die in Dividendenpapiere investieren, am besten ab. Das bestätigen fast alle Produkte, die es unter die Top zwölf schafften. Einzige Ausnahme: Der EMConvertibleBonds Japan, ein Wandelanleihenfonds, der in japanische Papiere investiert, konnte mit einem erzielten Ertrag von knapp 32 Prozent mit gut laufenden Aktiendepots mithalten. Wegen seiner engen Ausrichtung eignet er sich jedoch nicht als Basisinvestment.

Bei in- und ausländischen Fondsanbietern schlug das Pendel im Vorjahr eindeutig in Richtung Aktiendepots aus (s. Tabelle unten rechts). Fonds, die in Dividendenwerte der Wall Street, der Börsen Frankfurt und Tokio investieren, brachten im Schnitt (in Euro gerechnet) Erträge jenseits der 20-Prozent-Marke.

Wenig Licht, viel Schatten

Dagegen blieb der Durchschnittsertrag bei soliden Euro-Staatsanleihenfonds mit 0,9 Prozent im überschaubaren Bereich. Deutlicher unter Druck gerieten Anleihenfonds, die weltweit investieren sowie Depots, die Papiere aus den Schwellenländern kaufen. Völlig verhagelt fällt die Fondsbilanz 2013 für Aktienfonds aus, die in Papiere des Gold- und Edelmetallsektors anlegen. Mit einem durchschnittlichen Verlust von knapp 50 Prozent ging bei diesen Branchenfonds viel Geld den Bach hinunter.

Top-Fonds österreichischer Anbieter – Bilanz 2013: Von 32 bis 56 Prozent Ertrag

Kategorie-Renditen 2013: US-Aktienfonds am lukrativsten

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