Anleger flüchten aus US- und Schwellenländeraktien in europäische Anleihen

Anleger flüchten aus US- und Schwellenländeraktien in europäische Anleihen

Derzeit wird massenhaft Geld umgeschichtet. Kapital wird, laut einer Untersuchung der US-Bank Citigroup, in großem Stil aus US-Aktien und Schwellenländer-Aktien abgezogen. In der Woche zum 5. Februar wurden demnach 24 Milliarden Dollar aus US-Aktienfonds abgezogen und 6,4 Milliarden Dollar aus Schwellenländer-Aktienfonds. Das ist ein Rekord in diesem Zeitraum. Gleichzeitig flossen 14,8 Milliarden Dollar in Anleihen. Ebenfalls ein Rekordwert.

"Die jüngsten Konjunkturdaten haben die Leute dazu gebracht zu denken, dass das weltweite Wachstum nicht so gut ist wie erwartet, also haben sie Aktien verkauft und sichere Häfen angesteuert“, reümiert Daphne Roth, Leiterin Aktienresearch Asien bei ABN Amro Private Banking in Singapur gegenüber dem Handelsblatt.

Vor allem das stockende Wirtschaftswachstum in den Emerging Markets gilt als Problem. Nach Einschätzung von Bill Gross, Manager des weltweit größten Anleihenfonds bei Pimco, sind Schwellenländer, allen voran China, derzeit mit großen Risiken behaftet.

Einer der Fluchtburgen sind europäische Junk-Bonds. „Europa erholt sich zunehmend von der Finanzkrise, wodurch sich wirtschaftliche Daten verbessern“, so Henry Craik-White, Chefanalyst bei ECM Asset Management in London gegenüber Bloomberg. So sind die Renditen 10-jähriger Italien-Anleihen aufgrund der hohen Nachfrage nach solchen Titeln mit 3,69 Prozent auf den tiefsten Stand seit acht Jahren gefallen.
Auch Gold steigt in Folge der schwachen Aussichten in den Emerging Markets.

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