Formel-1: Ross Brawn legt Pause ein

Formel-1: Ross Brawn legt Pause ein

"Ich muss für eine Weile eine Pause einlegen und sehen, wie sich die Dinge entwickeln. Ich nehme mir ein paar Monate frei", zitierte die englische Zeitung "Mirror" den Briten, der maßgeblich an den sieben WM-Titeln von Rekordchampion Michael Schumacher bei Benetton und Ferrari beteiligt war.

"Vielleicht entscheide ich so um die Sommerzeit herum, was passieren wird, es ist eine Auszeit", erklärte Brawn. Was nach der Pause kommt, ließ der passionierte Rosenzüchter und Fliegenfischer offen. "Falls ich wieder etwas mit Motorsport zu tun bekommen sollte, wird es die Formel 1 sein", meinte der 59-Jährige weiter, "aber ich bin sehr aufgeschlossen."

Mercedes hatte in der vergangenen Woche den Abschied von Brawn nach vier Saisonen bei den Silberpfeilen zum Jahresende verkündet. Der ehemalige McLaren-Technikchef Paddy Lowe und der österreichische Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff bilden nun eine Doppelspitze beim Werksteam. Als eine Zukunftsoption für Brawn gilt unter anderem eine Rückkehr zu Honda. Der japanische Autohersteller steigt 2015 als Motorenlieferant für McLaren wieder in die Formel 1 ein.

Der personelle Umbau trifft Mercedes in einer sensiblen Phase. Durch die umfassende Regelreform mit neuen Sechszylinder-Turbomotoren bietet die kommende Saison die große Chance, Sebastian Vettels Red-Bull-Team an der Formel-1-Spitze abzulösen. Zugleich birgt die Technik-Revolution aber auch das Risiko, kapital zu scheitern.

Auch deshalb hatte Österreichs F1-Legende Lauda zuletzt öffentlich immer wieder betont, um den enorm erfahrenen Brawn kämpfen zu wollen. Der Top-Ingenieur hatte einst den deutschen Rekordchampion Michael Schumacher zu all seinen sieben WM-Titeln geführt und wird in der Branche als "Superhirn" verehrt. Er habe alles versucht, "ihn zum Bleiben zu bewegen", versicherte Lauda.

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