Europa-League: Red Bull Salzburg mit Selbstvertrauen nach Dänemark

Europa-League: Red Bull Salzburg mit Selbstvertrauen nach Dänemark

Spielerisch unbeirrt, die Ladehemmung abgelegt und ein 8:1 gegen Wr. Neustadt im Rücken - Salzburg geht am Donnerstag (21.05 Uhr/live ORF eins) beim dänischen Cupsieger Esbjerg fB mit breiter Brust ins zweite Gruppenspiel der Fußball-Europa-League.

Trainer Roger Schmidt und seine Truppe sind freilich gewarnt: Der aktuelle Tabellenzweite der dänischen Liga lieferte mit dem 2:1-Auswärtssieg zum Auftakt bei Standard Lüttich eine handfeste Überraschung.

"Es war doch etwas überraschend, dass unser nächster Gegner bei Standard Lüttich gewinnt", meinte etwa Salzburg-Stürmer Alan, der mit einem Viererpack gegen Wr. Neustadt seine Topform unterstrich. "Ich habe ihn noch nie so gut gesehen", meinte Schmidt über den Brasilianer, der auch in Esbjerg Tore garantieren soll. Ein Sieg gegen den Gegner aus der 72.000-Einwohner-Stadt im Südwesten des Landes wäre auch im Hinblick auf das kommende Wochenende von großer Bedeutung: Am Sonntag gastiert der Tabellenführer in der Bundesliga beim Meister Austria Wien, der am Dienstag in der Champions League auswärts gegen Zenit St. Petersburg punktete.

Schmidt erwartete sich gegen die Dänen "ein offenes Spiel gegen eine gute Mannschaft, denn der Sieg bei Standard Lüttich sagt so einiges aus. Unser Ziel ist aber, zumindest einen Punkt aus Esbjerg mitzunehmen. Und wenn wir an die Leistungen der Meisterschaft bzw. beim ersten Europa-League-Match anknüpfen, bin ich sehr optimistisch."

Wesentlich weniger zurückhaltend gab sich der nach eigenen Angaben von Manchester United umworbene Martin Hinteregger. "Nach einem 8:1 strotzt man nur so vor Selbstvertrauen, und so fliegen wir auch nach Dänemark und putzen die nieder", meinte der Innenverteidiger gewohnt offen.

Schmidt will die taktische Ausrichtung seiner "Bullen" gegenüber dem souveränen ersten Auftritt beim 4:0 gegen Elfsborg nicht ändern. "Die Dänen stellen ein vor allem defensiv gut organisiertes Team, das taktisch sehr diszipliniert agiert", erklärte der 46-Jährige.

In der Tat gilt die junge Truppe von Trainer Niels Frederiksen als kompakte, lauf- und konterstarke Elf, die diese Stärken sowohl beim Play-off-Erfolg gegen St. Etienne als auch in Lüttich unter Beweis stellte. Am Sonntag fertigte man in der heimischen Liga SönderjyskE mit 4:1 ab, ist sieben Pflichtspiele en suite ungeschlagen.

Schmidt will das eigene Auftreten in der mit 12.100 Zuschauern - darunter auch Kronprinz Frederik - wohl ausverkauften Blue-Water-Arena aber ohnehin nicht von Esbjerg abhängig machen: "Unser Spielstil ist kein großes Geheimnis und nicht primär vom Gegner abhängig."

Fix fehlen in Dänemark Isaac Vorsah (Kreuzbandriss) und Havard Nielsen (Fingerbruch). Erstmals wieder nach langer Verletzungspause dabei ist Franz Schiemer, der aber nicht von Beginn weg spielen wird. Ebenfalls fit sind die zuletzt angeschlagenen Kevin Kampl und Stefan Hierländer.

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