Drama beim DFB-Pokal: Osnabrück-Stürmer Grimaldi erleidet mehrere Gesichtsfrakturen

Drama beim DFB-Pokal: Osnabrück-Stürmer Grimaldi erleidet mehrere Gesichtsfrakturen

VfL Osnabrück-Stürmer Adriano Grimaldi (22) wird bei einem Flugkopfballversuch von Aue-Torhüter Sascha Kirschstein regelrecht k.o. getreten. Kirschstein rauscht mit den Stollen voran Richtung Grimaldi, trifft den Osnabrücker direkt im Gesicht. Den 8000 Zuschauern stockt der Atem.

Grimaldi bleibt liegen, Kirschstein kümmert sich sofort um seinen Gegenspieler. Mannschaftsarzt und Sanitäter kommen auf den Platz. Grimaldi muss direkt ins Krankenhaus. Die schlimme Diagnose: Ein Jochbeinbruch, Jochbeinbogenbruch und ein Augenbogenbruch. VfL-Trainer Maik Walpurgis: „Zur Kopfverletzung kommt noch eine Gehirnerschütterung.“ Grimaldi wird Samstag operiert. Das rechte Auge ist entgegen erster Befürchtungen aber wohl nicht beschädigt worden. Seine Mannschaftskollegen reagierten bestürzt, der klare Sieg gegen Aue wurde zur Nebensache.

Gefeierter Held beim 3:0 gegen Aue ist Doppel-Torschütze Dániel Nagy (5./67.). Andreas Spann trifft zum zwischenzeitlichen 2:0.

Bereits 2004 stolperte Aue als damaliger Tabellenführer der Zweiten Liga in der ersten Runde in Osnabrück (2:3). Diesmal erwischt es Erzgebirge Aue nach einem Top-Start in der 2. Liga (2 Siege, 3:1 Tore). Ein Grund für die Pleite der Götz-Truppe: Top-Torjäger Jakub Sylvestr (3 Treffer in 2 Spielen) sitzt wegen muskulärer Probleme im Oberschenkel nur auf der Bank.

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