Dragovic in Kiew: "Ich fühle mich wohl – es fehlt an nichts"

Dragovic in Kiew: "Ich fühle mich wohl – es fehlt an nichts"

"Zum Glück bin ich in Wien aufgewachsen." So bereitet ÖFB-Verteidiger Aleksandar Dragovic eigenen Angaben zufolge der Wechsel aus dem beschaulichen Basel in die knapp drei Millionen Einwohner zählende Metropole Kiew kaum Schwierigkeiten. Dazu sei er vom Dynamo-Team "super aufgenommen" worden, so der 22-Jährige. Der Kontakt mit den Mitspielern werde immer besser.

Natürlich sei es eine große Umstellung, wenn man eine Sprache nicht beherrsche und auf den Straßen nur wenig bis nichts lesen könne, so Dragovic. Eingelebt habe er sich aber bereits weitgehend und inzwischen auch eine Wohnung in der Kiewer Innenstadt bezogen. Anfängliche Probleme mit dem Sat-TV seien ebenfalls schon Vergangenheit. "Ich fühle mich wohl. Es fehlt an nichts."

Dragovic steht in der ukrainischen Hauptstadt ein Chauffeur zur Verfügung und - wie den zahlreichen anderen Legionären auch - ein Dolmetscher. Sprachunterricht werde er nehmen, kündigte der ÖFB-Legionär an. Zumindest in der Innenverteidigung von Dynamo gibt es mit dem Kroaten Domagoj Vida keine Verständigungsschwierigkeiten.

Und mit Mittelfeldspieler Niko Kranjcar, der ebenfalls "sehr hilfreich" sei, steht ja auch noch ein weiterer Kroate im Kader Dynamos. Zum Trainingsgelände am Stadtrand von Kiew dauert die Fahrt laut Dragovic je nach Verkehrslage "20 bis 30 Minuten". In Basel seien es immer nur zwei Minuten gewesen.

Das Training bei Dynamo ist dem 22-Jährigen zufolge "intensiver" als bei seinem Schweizer Ex-Club. Die Einheiten unter Oleg Blochin fänden praktisch zur Gänze unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. In der Nacht vor Heimspielen wird die Mannschaft auf dem Trainingsgelände "kaserniert".

"Ich bin froh, dass ich den Schritt gewagt habe", sagte Dragovic. Letztlich soll das Engagement in der Ukraine zum Sprungbrett in die Premier League werden, die der Ex-Austrianer als sein Ziel nennt. Zuvor wolle er freilich mithelfen, dass Dynamo an Erfolge früherer Zeiten anschließt. Der Verein sei dabei, "eine gute Mannschaft aufzubauen".

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