Deutsche Bundesliga vs. Premier League – 1:0 für die Deutschen

Deutsche Bundesliga vs. Premier League – 1:0 für die Deutschen

Der Umsatz aller in der englischen Premier League spielenden Fußballvereine wird sich in der kommenden Spielzeit erstmals auf über drei Milliarden Pfund Sterling (3,5 Milliarden Euro) summieren. Was den Gewinn angeht, hat jedoch die deutsche Bundesliga die Nase vorn.

Der Umsatz der britischen Liga wird rund 600 Millionen Pfund oder knapp 25 Prozent über dem aus der Spielzeit 2012/13 liegen, wie der Jahresfinanzbericht Fußball von Deloitte zeigt. Der Zuwachs ergibt sich aus neuen Fernsehverträgen, die ab der kommenden Spielzeit gelten.

Der Bericht, der sich auf die Saison 2011/12 konzentriert, gibt den Umsatz für diesen Zeitraum mit knapp 2,4 Milliarden Pfund an, vier Prozent mehr als in den vorangegangenen zwölf Monaten. Für die soeben abgelaufene Spielzeit schätzt Deloitte den Umsatzanstieg der Premier League auf weitere fünf Prozent.

“Ungeachtet des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds haben das Profil des englischen Vereinsfußballs, seine Medienpräsenz und das weltweit zunehmende Interesse an ihm das Wachstum für die Spitzenvereine weiter vorangetrieben”, schrieb Dan Jones, Partner bei der Sports Business Group von Deloitte, in einer Erklärung.

Auch in Sachen Profitabilität gewinnen die Deutschen

Die Premier League weist zwar unter den Fußball-Ligen die höchsten Umsätze auf, bleibt aber in Sachen Profitabilität hinter der deutschen Bundesliga zurück. Deren Vereine kamen Deloitte zufolge in der Spielzeit 2011/12 auf einen aggregierten operativen Gewinn von 154 Millionen Pfund. Die Premier League brachte es lediglich auf 98 Millionen Pfund.
Den Umsatz steigerten die Bundesliga-Vereine 2011/12 um sieben Prozent auf 1,9 Milliarden Euro.

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