Confed-Cup: Die Show muss weitergehen

Confed-Cup: Die Show muss weitergehen

Trotz der Massendemonstrationen in Brasilien wird der Confederations Cup weitergeführt. Angeblich soll auch kein Team an eine Abreise denken, behauptet die FIFA.

Der Fußball-Weltverband FIFA denkt trotz der Massendemonstrationen in Brasilien nicht an einen Abbruch des Confederations Cups. "Weder die FIFA noch das LOK (Anm.: nationales Organisationskomitee) haben je über eine mögliche Absage diskutiert", sagte ein Sprecher des Weltverbandes am Freitag. Man habe "vollstes Vertrauen in das Sicherheitskonzept" für Confed Cup und WM 2014 und "stehe in ständigem Kontakt mit den entsprechenden Behörden."

In der Nacht zu Freitag hatten sich die Proteste im ganzen Land ausgeweitet. Dabei kam es zu teilweise bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Das erste Todesopfer war zu beklagen, als ein Autofahrer in eine von Demonstranten errichtete Barrikade fuhr.

Die Partien des Confederations Cups waren in den Stadien von den Protesten gegen Misswirtschaft und Korruption bisher nicht betroffen. Beim Confederations Cup spielen derzeit acht Team in sechs Städten Brasiliens. Das Finale ist am 30. Juni in Rio de Janeiro. Die WM im kommenden Sommer findet vom 12. Juni bis 13. Juli in zwölf Städten statt.

Außerdem widersprach die FIFA Gerüchten, wonach ein Teilnehmer wegen der Massenproteste mit einer Abreise gedroht habe. "Wir haben keine Anfrage von irgendeiner Mannschaft erhalten, den Wettbewerb abzubrechen", sagte FIFA-Pressesprecher Pekka Odriozola am Freitag in Rio de Janeiro.

Die Zeitung "Folha Sao Paulo" hatte am Freitag berichtet, dass ein Team aus Sicherheitsgründen die vorzeitige Abreise erwäge. Spekulationen zufolge soll es sich um Vize-Europameister Italien handeln. Für die Squadra Azzurra ist der WM-Testlauf auch ein Familienausflug. Die Familien der Spieler sind mit nach Brasilien gereist.

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