Cincinnati: Aus für Sharapova

Cincinnati: Aus für Sharapova

Die als Nummer drei gesetzte Maria Sharapova musste sich am Dienstag (Ortszeit) in der zweiten Runde des mit 2,369 Millionen Dollar dotierten WTA-Premier-Turniers in Cincinnati der US-Amerikanerin Sloane Stephens mit 6:2,6:7(5),3:6 geschlagen geben. Nach Maß startete hingegen Roger Federer ins am selben Ort ausgetragene ATP-Masters-Event.

Sharapova hatte sich in Wimbledon an der Hüfte verletzt und gab nun nach rund siebenwöchiger Verletzungspause ihr Comeback. "Es ist hart, in dieser Phase des Turniers zu verlieren, jetzt gilt es weiter hart zu arbeiten und nach vorne zu blicken", sagte die 26-jährige Weltranglistendritte. Im Duell mit der Ranglisten-17. schlug sich Sharapova zum Teil selbst, machte sie doch mehr als 60 unerzwungene Fehler sowie sieben Doppelfehler. "Ich war nicht geduldig und habe viele Fehler gemacht, die ich nicht machen sollte", war sich die russische Topspielerin bewusst. "Dass ich lange nicht gespielt habe, gilt nicht als Ausrede."

Ein Erfolgserlebnis gab es hingegen für die zuletzt am Rücken angeschlagene Viktoria Asarenka, die die US-amerikanische Qualifikantin Vania King in Runde zwei 6:1,7:6(6) besiegte. "Ich war ein bisschen unbeständig, aber erste Matches können immer wieder kompliziert sein", sagte die Weltranglistenzweite, die zuletzt das Turnier in Toronto verpasst hatte. Von den Gesetzten schon in der Auftaktrunde auf der Strecke blieben Kirsten Flipkens (BEL-13/6:3,1:6,3:6 gegen die Russin Jelena Wesnina) und Ana Ivanovic (SRB-15/6:2,6:7(8),4:6 gegen die Französin Alize Cornet).

Im mit 3,729 Millionen Dollar dotierten Herren-Bewerb bestritt Federer sein erstes Hartplatz-Match seit dem Viertelfinal-Aus in Indian Wells im März. Gegen den Deutschen Philipp Kohlschreiber gab es für den fünffachen Cincinnati-Sieger mit einem 6:3,7:6(7) auch im siebenten Aufeinandertreffen einen Sieg. Federer agierte mit dem "alten" Schläger mit kleinerer Fläche und wird auch bis nach den US Open (ab 26. August) vorerst darauf setzen und auf weitere Materialtests verzichten. "Ich habe einige harte Wochen, Monate hinter mir. Es war wichtig, eine saubere Partie zu spielen", sagte der Cincinnati-Titelverteidiger nach seinem Zweitrundenerfolg. Seine Rückenprobleme gehören der Vergangenheit an.

Große Mühe hatte der als Nummer drei gesetzte Spanier David Ferrer, ehe der 7:6(5),3:6,6:4-Zweitrunden-Sieg gegen den US-Amerikaner Ryan Harrison nach 2:42 Stunden in der Tasche war. Das Aus in Runde eins kam für den als Nummer zehn gesetzten Japaner Kei Nishikori mit einer 4:6,6:7(4)-Niederlage gegen den Spanier Feliciano Lopez. Der auf Position 15 gereihte Franzose Gilles Simon musste gegen den Kanadier Vasek Pospisil wegen einer Hüftblessur im zweiten Satz aufgeben.

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