Brasilien hinkt Zeitplan für Olympische Spiele 2016 hinterher

Brasilien hinkt Zeitplan für Olympische Spiele 2016 hinterher

"Klar gibt es Verzögerungen", sagte der gschäftsführende Direktor des Internationalen Olympischen Kommittees IOS, Gilbert Felli. Zwei Jahre vor Beginn der Spiele 2016 seien laut IOC nur zehn Prozent der Bauprojekte fertig gestellt - in London waren zum selben Zeitpunkt bereits 60 Prozent verwirklicht.

Bei den Vorbereitungen für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro gibt es eine Verzögerung von bis zu zwei Jahren. Dies erklärte am Dienstag der geschäftsführende Direktor des IOC, Gilbert Felli, der im April als Krisenmanager nach Rio entsandt worden war. "Klar gibt es Verzögerungen", sagte Felli am Dienstag in Lausanne dem Nachrichtenportal der Zeitung "O Estado de Sao Paulo".

Beim Olympia-Park Deodoro seien es zwei Jahre. In Deodoro sollen 2016 Wettkämpfe in acht Sportarten stattfinden.

Die Überlappung von Verantwortung zwischen verschiedenen staatlichen Instanzen sein "ein Hindernis" für den Fortschritt der Bauten gewesen. Felli erklärte sich auch besorgt über die späte Ausarbeitung des Olympia-Etats, der mit 16,4 Milliarden Dollar (11,8 Milliarden Euro) erst im April bekanntgegeben wurde.

Nach Angaben der Zeitung schätzt das IOC, dass zwei Jahre vor Beginn der Spiele in Rio nur zehn Prozent der Bauprojekte fertiggestellt worden sind. Bei London 2012 waren zum selben Zeitpunkt bereits 60 Prozent der Vorbereitungsarbeiten vollendet worden.

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