Beach-Volleyball: Im EM-Achtelfinale war für ÖVV-Herren Endstation

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Die nach dem Verletzungs-Aus von Clemens Doppler/Alexander Horst verbliebenen Medaillenhoffnungen Alexander Huber/Robin Seidl vergaben gegen die Norweger Iver Andreas Horrem/Geir Eithun drei Matchbälle und verloren in drei Sätzen (19,-20,-16). Auch das Überraschungsteam Thomas Kunert/Lorenz Petutschnig ging im prall gefüllten Stadion gegen die Spanier Pablo Herrera/Adrian Gavira bei großer Hitze zu fahrlässig mit den Chancen um und verlor nach zwei nicht genutzten Satzbällen im ersten Durchgang 0:2 (-23,-16).

Die Lokalmatadore Huber/Seidl trauerten den vielen vergebenen Möglichkeiten nach. Neben den Matchbällen im dritten Satz hatten sie im zweiten eine 18:14-Führung aus der Hand gegeben. "Das Spiel war eigentlich schon gewonnen, aber dann haben wir uns aus dem Rhythmus bringen lassen. Der dritte Satz ist dann immer eine Lotterie, am Ende waren sie die Glücklicheren", meinte Blockspieler Seidl.

Er zog aber dennoch ein positives Resümee, der neunte Platz ist das beste EM-Ergebnis für das Duo. "Das Fazit ist sowieso positiv, das ist unser bestes Klagenfurt Ergebnis, da dürfen wir uns nicht beschweren", so Seidl, der aber auch seine Enttäuschung nicht verbarg. "Wir haben super begonnen. Schade, dass wir am Ende verloren haben." Auch Huber gab zu, dass man noch eine Weile an dem knappen Aus zu knabbern haben werde. "Das wird noch ein paar Nächte an uns nagen, aber so ist der Sport."

Für Kunert/Petutschnig war bereits der Achtelfinaleinzug ein Riesenerfolg gewesen, deshalb hielt sich ihre Enttäuschung über die Niederlage gegen Ex-Europameister Herrera und Gavira in Grenzen. "Im Großen und Ganzen war es ein super Turnier, der neunte Platz ist viel mehr, als wir uns erwartet haben", meinte der 24-jährige Kunert, der zugab, dass ihnen im zweiten Satz ein wenig die Luft ausgegangen ist. "Es war extrem heiß, das sind die Spanier besser gewohnt und sie sind natürlich auch ein starkes Team".

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