U(h)rgestein Jean-Claude Biver in Wien

Jean-Claude Biver, Chef von Hublot, brillierte beim Dinner-Empfang von Juwelier Schullin.

U(h)rgestein Jean-Claude Biver in Wien

"Es kann nicht mehr viel schiefgehen, denn es kommt nur mehr die Nachspeise", begann Jean-Claude Biver seine launige Rede beim Dinner-Empfang des Juwelier-Ehepaars Beate und Herbert Schullin beim Meinl am Graben. Anstatt für seine Uhrenmarke Hublot zu werben, parlierte er über seine Kindheit, die Liebe und Leidenschaften. Wien erklärte er zur "Stadt der großen Planeten“, dankte den Sozialisten, "dass sie das Wochenende, die Ferien und die Feiertage erfunden haben“, und erklärte, dass auch Erwachsene ihr Spielzeug brauchen. Seines war in der Kindheit die Dampfmaschine, und das nächste Spielzeug hat er mit 23 Jahren wieder in einer Uhr gefunden, durch deren gläserne Abdeckung er die Mechanik erblickte. Seine Leidenschaft war gefunden.

Biver war einer der erfolgreichsten Manager der Uhrenbranche: Er hat die vergessene Marke Blancpain 1982 wieder zum Leben erweckt, verkaufte sie zehn Jahre später um 60 Mio. Schweizer Franken an die Swatch-Group und verhalf dort Omega zu Höhenflügen. Nachdem er als CEO zu Hublot gewechselt war, verzehnfachte er dort den Umsatz innerhalb von vier Jahren. Die Firma wurde rechtzeitig vor der Krise an den Luxuskonzern LVMH verkauft. Für die 20 Prozent, die er selbst an Hublot gehalten hatte, kassierte Biver 100 Millionen Schweizer Franken - und blieb Geschäftsführer. Heute ist Biver Verwaltungspräsident der Luxusuhrenmarke Hublot. Aber er hat auch eine zweite Leidenschaft - das Leben auf dem Land. Auf seinem sechs Hektar großen bäuerlichen Anwesen "Alp La Neuvaz“ lebt er mit seiner Familie, 300 Hühnern, 90 Kühen, Pferden, Gänsen und seinen drei Hunden.

Es war die starke Erinnerung an die Kindheit, weshalb er zurück zur Natur wollte und das Bauernhaus einem städtischen Penthouse vorzog. "Ich bin einfach normal“, unterstreicht Biver seine Passion. Und "die Uhrenbranche und Bauernhöfe gehören in der Schweiz einfach zusammen“. Denn im 17. Jahrhundert waren Uhrmacher auch Bauern.

Heute produziert Biver jährlich fünf Tonnen Gruyère-Käse nach alter Tradition. Die Milch wird nicht entrahmt und der Käse am Holzfeuer nur auf 56 Grad erhitzt. In den Genuss des Biver-Käses kommen nur die Familie, Nachbarn, Freunde und Gastronomen, allerdings gratis. "Ich verkaufe erst, wenn man mir 20 Schweizer Franken für das Kilo bezahlt“, scherzt er. Brauchen tut er das Geld nicht. Und mitnehmen will er auch nichts. Im Gegenteil: "Bevor der Tod kommt, muss man nackt sein, alles weitergeben. Das ist meine Mission.“ Schwer tut er sich allerdings mit seiner Uhrensammlung, die 150 Zeitmesser umfasst. Die liebste ist ihm seine schwarze "Big Bang“ von Hublot, die wertvollste eine Patek-Philippe-Taschenuhr aus dem Jahr 1926. Das Einzelstück im Wert von zwei Millionen Schweizer Franken wird er vielleicht doch ins Paradies mitnehmen.

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