Sprudelndes Wissen: Sektseminar macht Laien im Nullkommanix zum Experten

Bei Bottelini in Wien kommen Liebhaber des Sprudelweins voll auf ihre Kosten.

Ich komm mir vor wie bei der Waleczek“, bemerkt Alexandra Deubner beim Anblick der mit Zuckerwürfeln gefüllten Sektflöten. Sie nimmt’s locker und lässt sich ihr Glas mit einem Schluck Muskatellersekt Brut befüllen – zwecks Verkostung. Schließlich dienen die Zuckerberge nicht als Abschreckung für übergewichtige Traubensaftliebhaber, vielmehr sollen sie den Teilnehmern eines Sektseminars bei Bottelini, einem kleinen Wiener Delikatessladen, die Restsüße in Schaumweinen verdeutlichen. Denn diese bestimmt den Geschmack: von herb bis mild.

„Man unterscheidet bei den Geschmacksstufen, Dosagen genannt, von brut bis doux“, erklärt Klaus Postmann, diplomierter Weinakademiker. Brut nature – eine der verbreitetsten Geschmacksrichtungen – entspricht dabei einem halben Zuckerwürfel pro Flasche; medium dry, halbtrocken, sind zehn Würferln. Tatsächlich schmeckt der Muskatellersekt von Langmann recht herb, wie Deubner bemerkt.

Die Idee eines Sektseminars hatte Sprudelprofi Postmann gemeinsam mit Bottelini-­Geschäftspartnerin Simone J. Taschée, weil sie den „Diskonttouch“ des Traubensprudels heben wollen. „Wir haben Sekt früher sehr stiefmütterlich behandelt, mittlerweile trinken wir ihn zum Essen oft lieber als stillen Wein“, verrät er und schenkt eine letzte Kostprobe ein: einen Telmont Champagner Rosé Brut. Wohl bekomm’s beim nächsten Termin am 17. Juni 2010.

Dina Elmani

Weitere Infos:
Das nächste Seminar findet am 17. Juni statt.
Kosten: 49,90
Infos und Anmeldung: www.bottelini.com

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