Sechzig Jahre adidas: FORMAT bringt die
Firmengeschichte im Schnelldurchlauf

Als Adi Dassler am 18. August 1949 seine Firma adidas ins Handelsregister eintragen lässt, ist der Schuster kein völlig Unbekannter. Seit 1920 fertigt er gemeinsam mit Bruder Rudolf für Spitzensportler Schuhwerk; Sportlegende Jesse Owens ersprintete mit Material der „Gebrüder Dassler“ bei den Olympischen Spielen in Berlin vier Goldmedaillen. Nach dem Zweiten Weltkrieg brach Adi mit seinem Bruder, der 1948 die Firma Puma gründete. Obwohl Rudolf als geschäftlich versierter als Adi galt, war Letzterer der ökonomisch Erfolgreichere. Glück war auch dabei: Etwa als die deutsche Nationalelf bei der Fußball-WM 1954 in der Schweiz in seinen Schuhen, die ersten mit Schraubstollen, überraschend Weltmeister wurde.

Zäsur und Wandlung in den 90ern
Ende der 60er-­Jahre stieg das Familien­unternehmen mit Sitz im mittelfränkischen Herzogenaurach ins Textilgeschäft ein. Die legendären drei Streifen finden sich fortan auch auf Sportbekleidung und werden zum Markenzeichen. 1978 starb Adi Dassler, Sohn Horst führte das Familienunternehmen weiter. 1992 fuhr man ­einen Rekordverlust (ca. 300 Mio. Euro) ein. Eine Zäsur, der die Wandlung zum Marketing- und Lifestyleunternehmen folgte. Seit 1995 notiert der Konzern an der Börse, setzt auf zugkräftige Testimonials wie David Beckham oder auf Kooperationen mit Künstler und Modedesignern. Streifen-Ware kreierte etwa Hip-Hop-Grande-Dame Missy Elliot, aber auch Stella McCartney oder der japanische Kultdesigner Yohji Yamamoto. Im Vorjahr setzte der Konzern (150 Tochterfirmen), zu dem auch die Marken Reebok (seit 2006) und die Golfmarke TaylorMade gehören, 10,8 Mrd. Euro um und rangiert am Sportartikelweltmarkt ­hinter Nike (13,2 Mrd. Euro) auf Platz zwei.

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