Opernball-Lady Treichl-Stürgkh: "Rücktritt am 4. Februar!"

Opernball-Lady Treichl-Stürgkh: "Rücktritt am 4. Februar!"

"Opernball 2016"-Pressekonferenz: Staatsoperdirektor Dominique Meyer, Opernball-Organisatorin Desiree Treichl-Stürgkh und Opernball-Generalsekretärin Eva Dintsis.

Bei der Pressekonferenz am 19. Jänner gab Desiree Treichl-Stügkh unter Tränen bekannt, dass sie die Organisation des Großevents niederlegen wird. Der Opernball 2016 findet am 4. Februar statt.

"Neun Opernbälle sind genug" - Mit diesen Worten gab hat Organisatorin Desiree Treichl-Stürgkh ihren Rücktritt bekannt: "Es hat mir sehr großen Spaß gemacht. Ich habe es unentgeltlich gemacht, aber ohne eigentlich zu wissen, wie viel Aufwand es ist."

Die Opernball-Chef-Organisatorin Treichl-Stürgkh wird nach dem 60. Opernball am 4. Februar ihre Funktion zurücklegen. "Ich werde mich vermehrt meiner Familie und meiner Aufgabe als Verlegerin widmen", sagte die sichtlich gerührte Organisatorin. Sie hat beim Ball aber viele Freunde gefunden und selbst viel Freude gehabt, betonte sie. "Ich möchte mich bei allen dafür herzlich bedanken."

Die Organisatorin Desiree Treichl-Stürgkh am 14. Jänner mit Raiffeisen-Holding-Chef Erwin Hameseder (li.) und Erwin Pröll.

Am Donnerstag, den 14. Jänner, deutete noch nichts auf das Ausscheiden der Organisatorin des Opernballs hin. Im Rahmen der Präsentation "Weine der Winzer Krems zum Wiener Opernball 2016" in Wien gab es keinen Hinweis darauf, dass die Herausgeberin des Magazin "Home" fortan nicht mehr den Großevent betreuen wird.

Ein guter Moment

Sie habe immer nach dem Motto "Geht nicht, gibt's nicht" gearbeitet und wahnsinnig viel Freude an der Tätigkeit gehabt: "Vor allem hoffe ich, den Gästen und Zuseher der vergangenen acht Bälle ein wenig Freude gemacht zu haben. Die Entscheidung, die Organisationsarbeit zurückzulegen, sei ihr "relativ schwer gefallen", sei aber schon im Sommer festgestanden, sagte sie Journalisten im Anschluss an die Pressekonferenz. Staatsoperndirektor Dominique Meyer habe davon gewusst.

"Heute, habe ich gefunden, es ist ein guter Moment. Ich kann mich heute bei allen bedanken. Jetzt kann ich mich auf dem letzten Ball voll konzentrieren", begründete sie den Schritt, ihren Rücktritt bei jener Pressekonferenz bekannt zu geben, bei der eigentlich das Programm des 60. Opernballs, der in gut zwei Wochen stattfindet, im Mittelpunkt hätte stehen sollen. Jedenfalls möchte sie mit der letzten von ihr organisierten Veranstaltung "noch den besten Eindruck hinterlassen": "Ich glaube es wird mein Prunkstück."


Ich möchte auch wieder Geld verdienen.

In ihrem eigentlichem Job als Verlegerin möchte sie nun wieder durchstarten: "Ich möchte wieder Projekte machen. Ich möchte auch wieder Geld verdienen. Ich glaube in der Desi Treichl steckt mehr wie nur Opernball." Wer ihr nachfolgen wird, steht noch nicht fest: "Egal wer es ist, ich wünsche ihm, ihr nur das Beste, das Tollste. Und man muss seinen eigenen Stil finden."

Der Applaus

Staatsoperndirektor Meyer zeigte Verständnis für den Schritt, fand es aber auch schade: "Ich bedaure, dass du es nicht mehr machen willst, ich verstehe es auch." Denn hinter der Ballorganisation stecke viel Einsatz und Arbeit - denn die Vorbereitungen für den nächsten Ball würden bereits am Tag nach dem gerade stattgefundenen Event beginnen.

Aber für ihn steht fest, dass seine Zusammenarbeit mit Treichl-Stürgkh nicht am 5. Februar enden wird: "Wir haben zusammen ein paar Projekte und ich hoffe, dass wir sie verwirklichen werden." Im Anschluss an die Bekanntgabe gab es für Treichl-Stürgkh Applaus und Standing Ovations von den Teilnehmern der Pressekonferenz.

Bevor die Ehefrau des Bankmanagers der Erste Group Andreas Treichl 2008 die Organisation übernahm, managte Elisabeth Gürtler acht Jahre lang den wohl populärsten Ball des Landes, die nach ihrem Ausscheiden die Leitung der Spanischen Hofreitschule übernommen hat.

Opernballorganisatorin Elisabeth Guertler mit Stardirigent Seiji Ozawa (li.) und Staatsoperndirektor Ioan Holender beim Wiener Opernball 2003 in der Wiener Staatsoper.

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