Freemen Singers meets Neil Taylor

"Paraderocker "Neil Taylor auf der neuen CD der Wiener Freemen Singers.

Freemen Singers meets Neil Taylor

Zurück zum Lagerfeuer, vor dem man einst als Band entstanden war: Das war das Ziel der Wiener Folkrock-Formation Freemen Singers bei der Arbeit an ihrem zweiten Album "On The Radio", das am 24. August erschienen ist. Dass es auf der CD zum Teil mehr rockt als folkt, dafür sorgte auf drei der neuen Songs der Brite Neil Taylor, seines Zeichens ein Urgestein der britischen Musikszene. Taylor ist seit einem Vierteljahrhundert im Business und spielte in den Neunzigern bei Tears For Fears. Auch er hat gerade sein zweites Solo-Album innerhalb von zwei Jahren vorgestellt.

Neil Taylor war bis 2006 der Tourgitarrist von Robbie Williams, danach fing er mit seinem ersten Solowerk an. Ursprünglich als Instrumental-Album konzipiert entschied sich der 51-Jährige schließlich selbst zu singen und so brauchte es vier Jahre, bis "No Self Control" 2011 fertig war. Anfangs war Taylor nervös vor Publikum zu singen, doch dann erkannte er mit immerhin 50 Jahren, dass "es das war, was ich immer tun wollte". Das Nachfolgealbum "Chasing Butterflies" fiel ihm dann leichter und wurde bereits 2012 fertig. Leben von der Vergangenheit kann Taylor dabei auch, denn Tantiemen für die Tears For Fears-Hits wie "Shout" oder "Everybody Wants To Rule The World" erhält er weiterhin.

Die Freemen Singers wiederum entstanden vor sechs Jahren. "Wir haben uns am Lagerfeuer mit unseren akustischen Gitarren getroffen", erinnert sich Werner Eichhorn an den Entstehungstag des Trios, das 2010 dann mit "Easy Rider" debütierte. Eichhorn kannte Andy Gabauer von der Band Hot Pants Road Club, Dietmar Baumgartner von den Proll-Rockern Alkbottle. Beim zweiten Album blieben die Freemen Singers dem stilistischen Ansatz "Folkrock" weitgehend treu. "Das markanteste an uns ist aber der dreistimmige Gesang", lässt Gabauer wissen. Insgesamt definiert man sich vom Sound her "back to the roots, back zur Akustikgitarre" und nennt die Beatles als großes Vorbild.

Neil Taylor lernten die Drei im März dieses Jahres kennen, erinnert sich Gabauer - und zwar über eine Musikagentin. Mit ihm spielte man als erstes den Song "Found That Love" ein. "Da erinnerte sein Gitarrenspiel schon an Tears For Fears", findet Baumgartner. "Crazy Days", ein Song von Eichorn und der Glamrocksong "Supersonic" waren die weiteren zwei. Bei Letzterem war es auch Taylors Beitrag, der es ermöglichte, diesen auf dem Album zu finden, denn bei den Freemen entscheidet man gemeinsam, was veröffentlicht wird: "Ohne ihn wäre der Song nicht oben." Insgesamt hofft die Band, dass das Album seinem programmatischen Titel gerecht wird, also auch wirklich im Radio zu hören sein wird. Einen prominenten Zuhörer hatte man dafür bereits mit dem Dalai Lama, dem man bei einer Tour in Nordindien den Song "One Minute" vorspielte.

"Drei Gitarren und drei Stimmen", das muss live reichen, "obwohl wir auf dem Album selbst alles sehr ausproduziert haben", sagt Gabauer. Anders wird es, wenn man mit Neil Taylor spielt, der dann für eine etwas rockigere Umsetzung sorgt. Mit ihm stand man in diesem Jahr bereits öfter auf der Bühne und man hofft, dass es noch zu weiteren gemeinsamen Auftritten kommen wird. "Er ist ein Paraderocker der ersten Garde", streut Gabauer dem Briten Rosen. Taylor selbst wird kommendes Jahr wieder touren, diesmal in der Band von Chris de Burgh.

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