Bitte zu Tisch: miele//stuben21:gespräch

Bitte zu Tisch: miele//stuben21:gespräch

Es schimmerten nicht nur die Gläser im Geschirrspüler, der Glanz, der am 1. April in der Wiener Miele-Galerie im 23. Bezirk, erstrahlte, war vor allem intellektueller Natur.

Der deutsche Hausgerätehersteller hatte gemeinsam mit ewe/intuo, Weitzer-Parkett und stuben21 geladen – zum miele//stuben21:gespräch – eine Runde, die in losen Abständen hochkarätige Denker und Meinungsmacher an einen Tisch bringt, die ihre Gedanken vor Publikum tauschen. Das Setting ist edel-rustikal, eben wie in einer Stuben, wo die Leut’ durch das Reden am Tisch zusammenkommen.

Am Dienstag nahm Miele-Urenkel und Geschäftsführer Markus Miele mit Janwillem Acket , Chefökonom des Bankhauses Julius Bär, Platz am Tisch, flankiert von der Publizistin Ingrid Greisenegger und der Ernährungswissenschafterin Hanni Rützler vom Futurefoodstudio – charmant moderiert vom Gründer des Designduos
stuben 21, Peter Daniel .


Bild: © Christian Husar / v.l. Dr. Markus Miele (Geschäftsführender Gesellschafter Miele), Moderator Dr. Peter Daniel (stuben21), Ingrid Greisenegger (Publizistin, „City Farming“), Ernährungswissenschafterin Mag. Hanni Rützer (futurefoodstudio), Janwillem Acket (Chefökonom/Bankhaus Julius Bär)

Hausherr Markus Miele konnte beim Thema „Nachhaltiges Entwickeln“ glaubwürdig aus eigener Erfahrung schöpfen. „Familienunternehmer handeln von Haus aus nachhaltig. Inhaberfamilien denken in Generationen, nicht in Quartalsberichten“. Für den Urenkel der Hausgerätedynastie schließen sich „globale Präsenz und regionale Verwurzelung nicht aus“. Ökonom Acket sieht den Nachhaltigkeitsbegriff ebenfalls im größeren Zeitrahmen: „Nachhaltigkeit ist für mich eine positive Wertschöpfung, die in einem Zeitablauf nachhallt und sich bewährt“.

Für Publizistin Greisenegger lässt sich der Wertewandel am besten an den neuen Schnittpunkten Umwelt und Wirtschaft studieren: „Crowdfunding-Modelle zeigen, dass Konsumenten bereit sind, sich ihre Produkte auch selbst zu finanzieren.“ Und für Ernährungswissenschafterin Rützler beginnt und endet – je nach Sichtweise – die Nachhaltigkeit bei dem, was auf den Teller kommt: „Je mehr Lebensmittel aus aller Welt zum Alltag werden, umso mehr interessieren wir uns für die eigene Region und das Saisonale“.


Bild: © Christian Husar / v.l. Ernährungswissenschafterin Mag. Hanni Rützler (futurefoodstudio), Janwillem Acket (Chefökonom/Bankhaus Julius Bär), Ingrid Greisenegger (Publizistin, „City Farming“)

Vor Ort waren u.a. der Möbelkurator des MAK, Sebastian Hackenschmidt ; der Kulturphilosoph Burghart Schmidt ; Architekt Hermann Holzknecht ; die Chefin von Weitzer Parkett, Alexandra Decker-Weitzer ; der Miele Österreich-Chef Martin Melzer und ewe/intuo Verkaufsleiter für Österreich, Martin Perkhofer . Danach wurde in der Miele-Schauküche vor Ort - natürlich perfekt zubereitetes Essen -serviert. Es gab koreanisches Zwiebelsüppchen, Filetspitzen mit Basmatireis und Saisongemüse.

Das nächste miele//stuben21:-Gespräch findet am 12. August in der Miele Galerie in Salzburg (Festspielzeit!) statt. Am Speiseplan steht das Thema „Tourismus: Zurück in die Zukunft. Zwischen Authentizität und Inszenierung“.

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