Schoko-Nikolo fallen im Greenpeace-Test durch

Schoko-Nikolo fallen im Greenpeace-Test durch

Schneiden im Greenpeace-Test überhaupt nicht gut ab: Schoko-Nikolos.

Süß, aber weder bio noch fair: Nikolo-Schokolade schneidet im Greenpeace-Test überhaupt nicht gut ab. Fünf mal wurde für die Nikolos und andere saisonale Schoko-Produkte ein "Nicht genügend" verteilt.

Anlässlich des bevorstehenden Nikolo-Festes hat Greenpeace Nikolo-Schokolade unter die Lupe genommen. Das bittere Ergebnis: Fünf der neun überprüften Supermärkte erhalten für ihr Angebot an Figuren und anderen saisonalen Schokolade-Produkten die Note "Nicht genügend". Lediglich ein Supermarkt (Merkur) wurde mit "Gut" bewertet.

Überprüft wurde das Sortiment der neun größten Handelsketten in Österreich. Grundlage für die Bewertung waren biologische Herstellung und faire Produktion. "Das Angebot an Nikolo-Schokolade macht die Konsumentinnen und Konsumenten sicher nicht froh. Bei den Supermärkten im Test gibt es leider keinen einzigen Schoko-Nikolo, der sowohl im Bio- als auch im sozialen Bereich punktet und die entsprechenden Gütesiegel trägt", kritisierte Greenpeace-Konsumentensprecherin Nunu Kaller. Wer einen biologisch und zugleich fair produzierten Schoko-Nikolo schenken will, der würde derzeit am ehesten bei Bio-Märkten fündig werden.

Greenpeace fordert Verbesserung

Ein Hauptkriterium beim Greenpeace-Marktcheck war das Angebot an biologisch hergestellten Produkten, also Erzeugnisse, bei denen sichergestellt ist, dass bei der Fütterung der Tiere in der Milchproduktion kein gentechnisch verändertes Futter zum Einsatz gekommen ist. Das kann nur der Alnatura Bio-Nikolo von sich behaupten, der bei Merkur und Billa erhältlich ist. Etwas besser ist die Auswahl der getesteten Supermärkte bei Nikolos mit sozialem Siegel wie Fairtrade oder UTZ. Diese stehen für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern und schließen ausbeuterischer Kinderarbeit aus.

Greenpeace fordert eine Verbesserung des Angebots von Schokolade mit Gütesiegeln für biologische und faire Erzeugung in Supermärkten. "Konsumentinnen und Konsumenten müssen die Wahl haben, Produkte einzukaufen, die sowohl ökologisch als auch fair sind. Die Supermärkte müssen das endlich ernst nehmen und ihr Sortiment dementsprechend gestalten", sagte Kaller.

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