Rubik Cube: So knacken auch Sie den Zauberwürfel - die Lösung

Rubik Cube: So knacken auch Sie den Zauberwürfel - die Lösung

Der Rubik Cube - oder Zauberwürfel - des ungarischen Architekten Ernő Rubik ist seit Beginn der 1980er Jahre ein Dauerbrenner am Spiele-Markt. Für viele ist es bis heute ein Mysterium, wie man den Würfel ohne ihn davor zu zerlegen lösen kann. Dabei ist es gar nicht so schwer.

Wann genau Ernő Rubik, der ungarische Bildhauer, Architekt und Designer an der Hochschule für Industrielle Kunst in Budapest die Idee für seinen Zauberwürfel hatte lässt sich heute nicht mehr eindeutig sagen. Laut Google war es der 19. Mai 1974, an dem Rubik den aus 26 Teilen bestehenden Zauberwürfel konstruierte. Deshalb hat ihm der Suchmaschinen-Anbieter auch genau 40 Jahre danach ein Doodle mit einem der wohl berühmtesten Spiele der letzten Jahrzehnte gewidmet.

Im Prinzip ist es aber auch unerheblich, ob man den 19. Mai 1974 oder den 28. Oktober 1976 - den Tag, an dem Rubik für seinen Würfel in Ungarn das Patent (Nr. 170062) erhielt, als offizielle Geburtsstunde des Zauberwürfels sieht. Oder auch erst den Dezember 1977, als der Würfel aus Ungarn erstmals in den Westen gelangte. Rubik schickte einen seiner Würfel an das britische Unternehmen Pentangle, das darauf die Lizenz zum Vertrieb in Großbritannien erwarb. 1979 vergab die ungarische Regierung die Lizenz für den weltweiten Vertrieb an das US-Unternehmen Ideal Toy Corporation (Arxon). Für viele ist der Zauberwürfel, der seit dem Juni 1980 auch in Deutschland und Österreich verkauft wird, allerdings bis heute ein Rätsel geblieben.

Lösungen für den Rubik-Würfel

Rubik selbst hatte den Würfel eigentlich erfunden, um das räumliche Denken seiner Studenten anzuregen. Dass darauf ein internationaler Bestseller werden würde, von dem alleine in den ersten zwei Jahren des internationalen Vertriebs 160 Millionen Stück verkauft wurden, konnte er nicht ahnen. Ebenso wenig, dass sich 40 Jahre später noch Menschen die Köpfe zerbrechen würden, wie man den Würfel wieder in seine Grundstellung zurückdrehen kann.

Dabei ist das gar nicht so schwer, sofern man nicht den Ehrgeiz hat, den Würfel möglichst schnell und mit so wenig Zügen wie nur möglich zu lösen. Speed-Cuber, die sich immer noch zu Weltmeisterschaften treffen, können den Würfel in weniger als 40 Sekunden lösen.

Die Standard-Lösung für den Rubik Cube

Anfänger lösen den Rubik-Würfel am leichtesten, in dem sie nacheinander die Steine der einzelnen Ebenen in die richtige Stellung bringen. Dabei ist es klarerweise unerheblich, mit welcher Ebene man beginnt. Die erste Ebene sollte jedenfalls keine Schwierigkeit darstellen. Wichtig ist, dass man dabei darauf achtet, dass die Kantensteine zu den Farben der Mittelsteine der jeweiligen Seitenflächen passen. Die Ebenen-Methode ist im obigen pdf-Dokument als Standard-Lösung beschrieben.

Mit der von Jessica Fridrich entwickelten, nach ihr benannten Fridrich-Methode kann der Zauberwürfel sogar in weniger als 30 Sekunden gelöst werden.

Tutorial: Fridrich-Methode, Teil 1

Tutorial: Fridrich-Methode, Teil 2

Echte Speed-Cuber kennen weiters die vom Franzosen Gilles entwickelte Roux-Methode und die von Lars Petrus erdachte Petrus-Lösungsmethode. Und sie lassen klarerweise auch nichts aus, um die Spielgeräte zu tunen. Vor allem der Silikonspray ist für sie dabei ein unverzichtbares Accessoire.

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