Viennale 2015: Ein erster Blick auf die Highlights des Filmfestivals

Viennale 2015: Ein erster Blick auf die Highlights des Filmfestivals

Von 22. Oktober bis 5. November wird Wien wieder zur Filmstadt. Festivaldirektor Hans Hurch verrät die ersten Highlights des Programms der Viennale 2015.

Volksgarten Pavillon, vorletzter Freitag im August, 10 Uhr. Hans Hurch nimmt hinter einem kleinen Tisch, auf dem Mikrofone, Melange und ein Glas Wasser drapiert sind, Platz. Der Festivaldirektor, dessen Vertrag vor wenigen Tagen auf weitere zwei Jahre – bis 2018 – verlängert wurde, gewährt erste Einblicke in das Programm. Es ist seine unwiderruflich letzte Amtszeit, Ende 2017 soll der Posten des Viennale-Direktors neu ausgeschrieben werden.

Die Spielfilme

Das endgültige Programm steht noch nicht fest, unter anderem spielt es Neues von Nanni Moretti, Woody Allen (Hurch: „diesmal wieder ein geistreicher, böser Film“), Alfonso Gomez-Rejon, Yamazaki Takashi, Hou Hsiao-Hsien oder etwa Viannale-Stammgast Apichatpong Weerasethakul.

"Irrational Man" von Woody Allen.

Die Retro

Die Retrospektive Animals – Eine kleine Zoologie des Kinos – die traditionelle Kooperation von Viennale und Österreichischem Filmmuseum – widmet sich diesmal ausführlich dem Tier im Film in allen Facetten mit u.a. selten gezeigten Klassikern. Einige Highlights unter vielen: BAMBI (1942), LA BELLE ET LA BÊTE (Jean Cocteau 1946), MOGAMBO (|John Ford 1953), MOBY DICK (John Huston1956), INDIA, MATRI BHUMI (1957–59) von Roberto Rossellini, Robert Bressons existentiell erschütternder AU HASARD BALTHASAR (1966) sowie Vittorio De Sicas anrührende Geschichte von einem alten Mann und dessen Hund UMBERTO D. (1952).

Infos: www.filmmuseum.at

Specials

Tippi Hedren hat im Laufe ihres Lebens über 50 Filme für Kino und Fernsehen gedreht, in bleibender Erinnerung sind ihre Hauptrollen in den Hitchcock-Klassikern THE BIRDS und MARNIE. Hedren wird zur Galavorführung von MARNIE alleine nach Wien kommen, Tochter Melanie Griffith ist leider „too busy“, so Hurch.

The Birds - Der Originaltrailer aus dem Jahr 1963.

Der portugiesische Meisterregisseur Manoel de Oliveira verstarb im Frühling dieses Jahres, als Hommage und Erinnerung zeigt die Viennale rund ein Dutzend seiner Werke.

Weitere Tributes sind Raúl Perrone, „Vater des argentinischen Independent-Kinos“
und dem uruguayischen Filmemacher Federico Veiroj zugedacht.

Umrahmt wird dieses Langspielprogramm von zahlreichen Dokus und Kurzfilmen.

Infos: www.viennale.at

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