Terminator, Margarethe von Trotta und Escobar: Die Filmstarts der Woche + Trailer

Terminator, Margarethe von Trotta und Escobar: Die Filmstarts der Woche + Trailer

Benicio Del Toro als Drogenbaron Escobar.

Arnold Schwarzenegger macht noch einmal den Terminator in "Genisys", Margarethe von Trotta verfilmte ihre eigene Familiengeschichte mit "Die abhandene Welt" und Benicio Del Toro als Drogenhändler Escobar. Die Filmstarts der Woche, ab 9. Juli im Kino.

Terminator: Genisys, ab 9. Juli im Kino

Arnold Schwarzenegger gibt wieder einmal den "Terminator": Im neuesten Part der erfolgreichen Actionreihe ist er zwar deutlich älter als noch im ersten Teil 1984, doch zulangen kann er immer noch. "Terminator: Genisys" spielt dabei erneut in mehreren Zeitebenen. Im Jahr 2029 beherrschen Maschinen die Welt, werden allerdings von Rebellen arg bedrängt. Deren Anführer ist John Connor. Weil seine Mutter von einem durch die Zeit gereisten Terminator bedroht wird, schickt er Kyle ins Jahr 1984, um die junge Frau zu retten. Doch da kommt dann alles anders als erwartet und die jungen Kämpfer müssen zusammen mit dem gealterten Terminator Schwarzenegger das Böse abwenden.

Terminator Genisys

Mit: Emilia Clarke, Arnold Schwarzenegger, Jason Clarke, Jai Courtney, J.K. Simmons
Regie: Alan Taylor
www.terminatorgenisys.de

Die abhandene Welt, ab 10. Juli im Kino

Es ist Margarethe von Trottas bisher persönlichster Film. In dem Familiendrama "Die abhandene Welt" erzählt die 73-jährige Regisseurin von einer jungen Frau, die erst nach dem Tod ihrer Mutter herausfindet, dass sie eine ältere Schwester hat - die Mutter hatte sie einst zur Adoption freigegeben. Der mit Barbara Sukowa, Katja Riemann und Matthias Habich namhaft besetzte Film feierte bei der diesjährigen Berlinale Premiere. Trotta berichtete, wie sie selbst erst mit 37 von der Existenz ihrer Schwester erfuhr.

Die abhandene Welt

Mit: Katja Riemann, Barbara Sukowa, Matthias Habich, Robert Seeliger, Gunnar Möller, August Zirner
Regie: Margarethe von Trotta
www.dieabhandenewelt-film.de

Camino de Santiago, ab 10. Juli im Kino

Dass es auf dem Jakobsweg weit mehr als um eine Pilgerreise geht, zeigt der Dokumentarfilm "Camino de Santiago" Die Schweizer Filmemacher Jonas Frei und Manuel Schweizer begleiten Menschen auf der Suche nach sich selbst, erzählgen ihre glücklichen oder auch tragischen Lebensgeschichten. Und das zwischen traumhaften Landschaften und bei jedem Wetter.

Dokumentarfilm Camino de Santiago

Regie: Jonas Frei und Manuel Schweizer
www.santiagoelcamino.com

Escobar: Paradise Lost, ab 10.Juli im Kino

Mit der Anti-Drogen-Romanze "Escobar - Paradise Lost" debütiert der Schauspieler Andrea Di Stefano als Regisseur. Der international vor allem durch die kleine Rolle des Priesters in "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger" bekannte Schauspieler verbindet in dem von ihm auch geschriebenen Spielfilm Elemente des Thrillers, des Dramas und der Romanze. Die Geschichte dreht sich um den kolumbianischen Drogenbaron Pablo Escobar (Benicio Del Toro). Im Schatten seiner Macht sucht ein junges Paar das Glück. Doch kann es in der Welt des Verbrechens eine unbeschwerte Liebe geben? Di Stefano bietet in seinem zum Teil auf Tatsachen basierenden Film viel Gefühl, Spannung, Action und sogar Sozialkritik.

ESCOBAR – PARADISE LOST

Mit: Josh Hutcherson, Benicio del Toro, Brady Corbet, Claudia Traisac, Ana Girardot
Regie: Andrea Di Stefano
www.escobar-paradiselost.de

Für immer Adaline, ab 10. Juli im Kino

Durch seltsame kosmisch-physikalische Umstände bleibt Adaline nach einem Autounfall in den 30er-Jahren für immer 29. Bald reicht der Hinweis auf gute Kosmetik nicht mehr aus - die verwitwete Frau zieht häufig um, legt sich immer neue Namen und Identitäten zu, um ihren Zustand zu verbergen. Nur ihre Tochter, am Ende über 80 Jahre alt und dabei, ins Seniorenheim zu ziehen, kennt ihr Geheimnis. Auf den Kopf gestellt wird Adalines ewiges Leben schließlich durch einen gut aussehenden jungen Mann - und durch dessen Vater, der sie erkennt. Starbesetzte Fantasy-Romanze, die teilweise kitschig daherkommt und dennoch sinnvolle Fragen über den Wert des Alterns und den Sinn für Geschichte aufwirft.

Für immer Adaline

Mit: Blake Lively, Ellen Burstyn, Harrison Ford, Amanda Crew, Richard Harmon
Regie: Lee Toland Krieger
www.fuer-immer-adaline.de

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