Tarzan, Monuments Men und Stromberg: Die Filmstarts der Woche + Trailer

Tarzan, Monuments Men und Stromberg: Die Filmstarts der Woche + Trailer

George Clooney rettet in "Monuments Men" Kunstschätze vor den Nazis, "Tarzan" schwingt sich 3D-animiert an Lianen durch den Dschungel, die deutsche Kultserie "Stromberg" feiert Premiere auf der Kinoleinwand, der dänische Skandalregisseur Lars von Trier sorgt mit "Nymphomaniac" mal wieder für Aufregung und in "The Act Of Killing" widmet sich Joshua Oppenheimer dem Holocaust an indonesischen Regimegegnern in den 1960er-Jahren.

Monuments Men, ab 20. Februar

Der Kunsthistoriker Frank Stokes hat eine Mission, blickt er doch mit Sorge nach Europa. Dort tobt der Zweite Weltkrieg, viele Kulturschätze verschwinden. Diesen Verbrechen will der New Yorker ein Ende setzen. Er bildet ein Team mit sechs befreundeten Spezialisten, die sich die Monuments Men nennen. Gemeinsam wollen sie europäische Werke von Weltrang vor den Nationalsozialisten beschützen, geraubte Stücke wiederbeschaffen und an deren rechtmäßige Eigner zurückgeben. Doch die großteils betagten Akademiker geraten dabei in große Gefahr, zwei von ihnen werden sogar getötet. Hollywoodstar George Clooney führte Regie und ist neben Matt Damon und Cate Blanchett auch vor der Kamera zu sehen.

Tarzan, ab 20. Februar

"Tarzan" schwingt sich wieder über die Leinwände. In einem rasanten Animationsfilm in 3D erlebt der junge Mann aus der Wildnis ein spannendes Abenteuer. Ein gieriger Geschäftemacher möchte die mächtigen Überreste eines Meteoriten bergen, der vor 70 Millionen Jahren abgestürzt ist und seitdem im Dschungel magische Kräfte beherbergt. Die Ausbeutung dieses Schatzes würde die intakte Welt der Tiere und Pflanzen zerstören. Gemeinsam mit den Tieren will Tarzan diesen Plan verhindern. Daneben muss der Dschungelheld noch ein viel größeres Abenteuer bestehen - die Liebe. Von Affen zärtlich großgezogen, ist Jane der erste Mensch, den Tarzan nach dem Tod seiner Eltern vor vielen Jahren kennenlernt. Bald kämpfen sie gemeinsam gegen die Vernichtung des Dschungelparadieses.

Stromberg, ab 20. Februar

Gut zehn Jahre nach dem Start seiner Kultserie macht Bernd Stromberg (Christoph Maria Herbst) mit einem Kinofilm Feierabend. Ein letztes Mal begleitet ein fiktives Dokumentationsteam den fiesesten Chef der Welt und die Schadensregulierung der Capitol-Versicherung. Die Belegschaft um Bürostreber "Ernie" Heisterkamp (Bjarne Mädel) lässt die Aktenordner stehen und reist zur Betriebsfeier in die Provinz, wo es nicht nur Grund zur Party gibt. Die Personalführung will Strombergs Filiale dicht machen. Strombergs erhoffte Lösung ist klar: falsche Versprechungen, alkoholgetränkte Überredungen und dann der Sprung in die Zentrale. Allerdings kommt es meistens anders, als der Antiheld des Büroalltags denkt. (Die APA hat heute, Freitag, unter APA0070 eine ausführliche Kritik versendet.

Nymphomaniac 1, ab 20. Februar

Das Leben von Joe hat einen entscheidenden Inhalt: Sex. An einem regnerischen Abend findet der Junggeselle Seligman die selbst ernannte Nymphomanin in einer dunklen Gasse und nimmt sie mit zu sich nach Hause. Dort erzählt sie ihm ihre Lebensgeschichte. Seligman hört zu und verwebt die Episoden um Masturbation und Masochismus mit seinem intellektuellen Wissen über Fliegenfischen, Literatur und klassische Musik. Der erste Teil des Epos des dänischen Skandalregisseurs Lars von Trier hatte heuer auf der Berlinale umjubelte Premiere.

Die Nonne, ab 20. Februar

Frankreich 1765. Das bürgerliche Mädchen Suzanne Simonin (Pauline Etienne) beugt sich widerwillig dem Wunsch seiner Familie, ins Kloster zu gehen, als sie entdeckt, dass sie von ihrer Mutter (Martina Gedeck) unehelich zur Welt gebracht wurde. Aber auch im Kloster bleibt Suzannes Freiheitsdrang unbändig. Sie beginnt einen langen Kampf gegen vorherrschende Konventionen und religiösen Fanatismus - und gegen Mutter Oberin Christine (Louise Bourgoin). Als sie in ein neues Kloster verlegt wird, sieht sie sich der obsessiven Zuneigung der dortigen Mutter Oberin (Isabelle Huppert) ausgesetzt. "Die Nonne" entstand nach Denis Diderots kirchenkritischem Klassiker "La religieuse".

The Act Of Killing, ab 20. Februar

Filmemacher Joshua Oppenheimer widmet sich mit seinem dreistündigen Dokumentarepos "The Act of Killing" der Abrechnung mit dem vergessenen Holocaust Indonesiens, wo der Mord an schätzungsweise bis zu drei Millionen Regimegegnern im Jahr 1965 bis heute weder geahndet noch aufgearbeitet wurde. Er bat einstige Täter, die oftmals von Hollywoodfilmen inspirierten Morde von einst zum besseren Verständnis nachzustellen. In nüchterner Detailtreue ahmen die Männer ihre Foltermethoden nach. Oppenheimers Nähe zu den Protagonisten über mehrere Jahre hinweg ermöglicht eine surreale Studie über das Böse im Menschen.

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