Surrealismus-Schau in der Kunsthalle

Ab 21.6. werden die Grenzen zwischen Kunst und Leben ausgelotet: Im Zentrum steht der spanische Maler, Grafiker, Schriftsteller, Bildhauer, Bühnenbildner und Exzentriker Salvador Dalí (1904–1984).

Dalí sagte einst: „Ich bin kein Surrealist. Ich bin der Surrealismus. Surrealismus aber ist keine Partei oder Marke, es ist ein Geisteszustand, für jeden einzigartig, der von keiner Vereinigung, Tabus oder Moral beeinflusst werden kann. Es ist die totale Freiheit und das absolute Recht zu träumen.“

Unter dem Titel „Le Surréalisme, c’est moi!“ diskutiert man Dalís Schaffen im Spiegel zeitgenössischer Kunst neu und verweist auf etwaige Berührungspunkte zur gegenwärtigen Kunstwelt. Zu sehen sind rund 70 Werke von Dalí, die ausgewählten Positionen von Louise Bourgeois, Glenn Brown, Francesco Vezzoli und Markus Schinwald in einer Art atmosphärischem Raumparcours gegenübergestellt werden.

Österreichs Biennale-Star zeigt innerhalb der Ausstellung zum ersten Mal eine Arbeit seiner neuen Werkgruppe von Aquarien, mit denen sich der Künstler derzeit beschäftigt. Mit seinem wassergefüllten Schaukasten nimmt Schinwald damit Bezug auf Dalís Arbeit für die Weltausstellung 1939 in New York, bei der Dalí einen Erlebnisraum als Schwimmbecken mit lebenden Nixen gestaltet hat.

Kunsthalle Wien: „Surréalisme, c’est moi!“; Eröffnung: Di., 21. 6., 19 Uhr.

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