Oster-Kunst-Festspiele in Salzburg

Nichts Geringeres als „Das Prinzip Meisterwerk“ will Galerist Nikolaus Ruzicska in seiner aktuellen Schau definieren. „Faster Horses, Younger Women, Older Whiskey, More Money“ prangt da etwa in vergoldeten Pailletten auf dem schwarzen Grund der Arbeit des aktuell gefeierten amerikanischen Konzeptkünstlers Vincent Szarek. „Never Move Far From Color“ legt der Italiener Maurizio Nannucci seinem Lichtkunstwerk zugrunde, und auch Herbert Brandl oder Brigitte Kowanz sind in der fein zusammengestellten Schau zu betrachten (Eröffnung: 16. 4., 11.30 Uhr).

Natürlich wird auch beim Kollegen Thaddaeus Ropac zur Osterzeit „hochgestapelt“, im werklichen Sinn mit Arbeiten des britischen Bildhauers Tony Cragg oder einem Aquarellzyklus von Georg Baselitz (bis 18. 6.). Wer sich über die Osterfeiertage in Salzburg befindet, sollte auch einen Abstecher ins Museum am Mönchsberg machen, wo förmlich ein Big Name den an deren überstrahlt: Neben dem Spätwerk von Alberto Giacometto zeigt man Arbeiten von Immendorf und Lüpertz sowie Raumkunst von Bruce Nauman, Fred Sandback und Franz West (bis 10. 7.). Zu ebener Erde, im Rupertinum, kann man in den Bildwelten von Ernst Haas’ Nachkriegs-Wien versinken.

Und natürlich lädt auch die Salzburger Residenz traditionell von 16. bis 25. April zur Messe für Kunst und Antiquitäten. Ein Highlight im Angebot: Jakob Philipp Hackerts Ölgemälde „Der Hafen von Livorno“, um 220.000 Euro.

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