ORF entscheidet: Eurovision Song Contest 2015 wird definitiv kein Open Air

ORF entscheidet: Eurovision Song Contest 2015 wird definitiv kein Open Air

Wo der Eurovision Song Contest kommendes Jahr in Österreich genau stattfinden wird, steht noch nicht fest. Fix ist jedoch, dass "dass nur geschlossene Veranstaltungshallen ohne Tageslichteinfall infrage kommen". Darauf einigten sich Veranstalter ORF und Vertreter der European Broadcasting Union (EBU) in Wien.

Der Eurovision Song Contest 2015 in Österreich wird definitiv keine Open Air-Veranstaltung. Für den Veranstalter ORF stand dies bereits kurz nach dem Sieg von Conchita Wurst fest, ORF-Finanzdirektor Richard Grasl hielt eine Veranstaltung unter freiem Himmel für eine wenig realistische Option . Nun hat man in Gesprächen mit der European Broadcasting Union (EBU) diese Entscheidung noch mal bekräftigt.

Zeit sollte der ORF aber nicht verlieren, ein Event dieser Größenordnung hat eine lange Vorlaufzeit. Die Location sollte mindestens sechs Wochen vor dem Finale durchgehend zur Verfügung stehen. Und billig wird das musikalische Großereignis auch nicht: In Summe werden die Aufwendungen für einen ESC meist mit rund 25 Millionen Euro kalkuliert.

ESC 2015 wird "gesamtösterreichischer Kraftakt

Bis Anfang Juni will der ORF nun ein detailliertes Anforderungsprofil erstellen und an alle Interessenten verschicken. "Bei einem internationalen Großevent wie dem 'Eurovision Song Contest' ist es wichtig, keine Zeit zu verlieren und rechtzeitig mit den Vorbereitungen zu beginnen", so ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz: "Fix ist aber auch, dass ein Megaprojekt dieser Größenordnung nur als gesamtösterreichischer Kraftakt von ORF, Bund, Ländern, der austragenden Gemeinde und privaten Partnern realisiert werden kann." Auch zu den Spekulationen um eine Kooperation zwischen Life Ball und Song Contest 2015 gibt es bisher noch keinerlei konkrete Pläne, sagte Life-Ball-Organisator Gery Keszler gegenüber der APA: "Ich sehe ständig, dass in Zeitungen darüber geschrieben wird. Mit mir hat aber keiner darüber gesprochen." Prinzipiell stehe der Life Ball einer Zusammenarbeit aber offen gegenüber.

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