'Midnight in Paris' – Der neue Woody Allen

Woody Allen ist in Output-Angelegenheiten verlässlich wie ein Uhrwerk. Beinahe jährlich gibt es einen neuen Film von ihm. Sein aktuelles Werk „Midnight in Paris“, heuer auch Eröffnungsfilm in Cannes, ist sein kommerziell erfolgreichster Streifen seit mehr als zwanzig Jahren.

Zu Recht, denn der Altmeister präsentiert sich in ironischer Hochform. Gil (Owen Wilson) ist ein erfolgreicher Drehbuchschreiber, träumt aber von einer Schriftstellerkarriere. Mit seiner Freundin fährt er nach Paris, um seinen ersten Roman fertigzustellen, kassiert aber dafür meist nur Häme. Dann wird’s leicht surreal. Denn jeden Tag um Mitternacht unternimmt Gil eine Zeitreise ins Paris der 20er-Jahre und lernt im Nachtleben die Boheme und Geistesgrößen dieser Ära kennen. Picasso, T. S. Elliot, einen begriffsstutzigen Luis Buñuel, Dalí und Gertrude Stein, der Gils Roman übrigens gefällt. Ein pointenreicher Exkurs in eine Epoche, der einiges in zwischenmenschlichen Liebesdingen geraderückt.

Ab 19. 8. im Kino.

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