Kosmische Empfindungen: 51 Positionen zum
Thema Weltraum

Eine neue Schau in der Kunsthalle Wien zeigt 51 Positionen aus fünf Jahrzehnten zum Thema: „Weltraum. Die Kunst und ein Traum“.

"Der Weltraum – unendliche Weiten … Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat …“ Der Vorspann zur „Star Trek“-Serie über die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise ist längst ebenso ins Allgemeinwissen übergegangen wie der Satz des amerikanischen Astronauten Neil Armstrong beim Betreten des Mondes 1969: „Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein gewaltiger Sprung für die Menschheit.“

Der Umgang mit extraterrestrischen Zonen und die Sehnsucht nach dem Unbekannten sind nicht nur Basis von Sci-Fi-Filmen & Romanen, auch die bildende Kunst hat sich intensiv mit den unendlichen Weiten des Alls beschäftigt und Darstellungsmöglichkeiten für „kosmische Empfindungen“ gesucht.

Eine Schau in der Kunsthalle Wien zeigt nun 51 Positionen aus fünf Jahrzehnten. Unter dem Titel: „Weltraum. Die Kunst und ein Traum“ vereint man Malerei, Videos, Zeichnungen, Grafiken und Fotoarbeiten von William Kentridge über Björn Dahlem bis zu Angela Bulloch. Robert Rauschenbergs Lithografie-Serie „Stoned Moon“ etwa basiert auf Karten- & Tabellenmaterial, das die NASA 1969 dem US-Künstler zur Verfügung stellte.

Die Schweizer Künstlerin Nives Widauer wiederum hat aus 160 Globen eine neue Weltkarte zusammengesetzt. Zudem hat die Kunsthalle ihren Ausstellungsraum erweitert: In themenspezifischer Zusammenarbeit präsentiert man auch in der Eingangshalle des Naturhistorischen Museums raumgreifende Arbeiten von Sylvie Fleury und Pipilotti Rist. Und auch im dichten Rahmenprogramm kann man sich auf die Spuren von Spock und Major Tom heften.

Kunsthalle Wien, MQ, Eröffnung: 31. 3., 19 Uhr.

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