In 3D: Hugo Cabret

Sentimentale Zeitreise durch die Filmgeschichte. Martin Scorseses aufwendiges Spektakel verzaubert Jung wie Alt.

Mit elf Nominierungen für den Oscar ist man naturgemäß zum engeren Favoritenkreis bei der Verleihung Ende Februar zu zählen. Martin Scorsese, 69-jähriger Meisterregisseur, auf dessen Konto filmische Meilensteine wie „Taxi Driver“, „Wie ein wilder Stier“ oder „GoodFellas“ gehen, wird mit seinem aktuellen Werk, der Kinderbuchverfilmung „Hugo Cabret“, von der Academy verhätschelt. Familientaugliche 3D-Spektakel kommen eben gut an in Hollywood, wenn dabei auch noch Reminiszenzen und Liebesbekundungen ans Kino gemacht werden – aber hallo!

Ein Waisenknabe in Paris

Höher im Kurs kann man gegenwärtig gar nicht mehr liegen. Scorsese erzählt die Geschichte des Waisenknaben Hugo, der im Paris der 30er-Jahre im Uhrturm eines Bahnhofs lebt. Er lernt die Arbeiten des Stummfilmpioniers Georges Méliès kennen, der mittlerweile desillusioniert sein Leben als Spielwarenladenbesitzer fristet. Über die verschlungenen Pfade des Plots rührt der Bub das Herz des Alten, der Frieden mit seiner Vergangenheit schließt.
Ab 10. 2. im Kino.

-Manfred Gram

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