Golden Globes: "American Hustle" räumt ab

Golden Globes: "American Hustle" räumt ab

"American Hustle" erhielt am Sonntagabend in Los Angeles die Trophäen für die beste Komödie, beste Hauptdarstellerin (Amy Adams) und beste Nebendarstellerin (Jennifer Lawrence). Bester Drama-Film wurde "12 Years a Slave". Der in zwei Kategorien nominierte Niki-Lauda-Film "Rush" ging leer aus.

Golden Globe 2014: "American Hustle" zählte mit sieben Nominierungen zu den Favoriten der diesjährigen Globes. Auch "12 Years a Slave" des britischen Filmemachers Steve McQueen, die wahre Geschichte eines gekidnappten freien Schwarzen vor dem Amerikanischen Bürgerkrieg, war im Vorfeld favorisiert worden.

Beste Hauptdarsteller in der Kategorie Drama wurden Matthew McConaughey ("Dallas Buyers Club") und Cate Blanchett ("Blue Jasmine"). Bester Hauptdarsteller in der Kategorie Komödie wurde Leonardo DiCaprio ("The Wolf of Wall Street"). Niki-Lauda-Darsteller Daniel Brühl musste sich in der Kategorie "Bester Nebendarsteller" Jared Leto geschlagen geben, der in "Dallas Buyers Club" einen aidskranken Transsexuellen verkörpert. Brühl hatte sich für die Darstellung des österreichischen Rennfahrers im Film "Rush" um die Formel-1-Weltmeisterschaft 1976 Laudas Wiener Idiom angeeignet.

Das Publikum im Beverly Hilton Hotel konnte sich am Sonntagabend selbst ein Bild von der sprachlichen Qualität seiner Darstellung machen, trat doch Niki Lauda persönlich auf, um den auch als bester Film nominierten Streifen "Rush" anzupreisen.

Als bester Regisseur geehrt wurde der Mexikaner Alfonso Cuaron für den Science-Fiction-Film "Gravity", den Preis für das beste Drehbuch erhielt Spike Jonze für "Her". Die Trophäe für den besten fremdsprachigen Film ging an die italienische Produktion "La Grande Belezza". Bester animierter Film wurde "Die Eiskönigin".

Die irische Popgruppe U2 gewann die Trophäe für den Besten Song ("Ordinary Love"), geschrieben für den Film "Mandela - Der lange Weg zur Freiheit". Der bereits zum elften Mal nominierte deutsche Starkomponist Hans Zimmer ging in der Kategorie beste Filmmusik leer aus. Die Auszeichnung ging an Alex Ebert ("All is lost").

In den Fernsehkategorien ausgezeichnet wurden Jacqueline Bisset und Jon Voigt (Nebendarsteller) sowie Elizabeth Moss (Hauptdarstellerin). Bester Fernsehfilm wurde "Behind the Candelabra". Beste Fernsehserie wurde "Breaking Bad", die unter anderem die hochgelobte Politserie "House of Cards" aus dem Rennen schlug. Immerhin heimste "House of Cards"-Fädenzieherin Robin Wright die Trophäe als beste Darstellerin in einer Drama-Serie ein.

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