Die Welt geht heuer doch nicht unter ...

Zusammen mit ihm fanden sie an den Wänden der Wohnstätte auch Bilder von Menschen, astronomische Symbole und Zahlen.

Die Forscher sind der Überzeugung, dass es sich bei den Daten unter anderem um astronomische Zyklen von Mars, Venus und Mondfinsternissen über einen Zeitraum von 7000 Jahren handelt.

Das deutet darauf hin, dass die Maya bereits Hunderte von Jahren vor ihren berühmten Kodizes Himmelsbewegungen festgehalten und interpretiert haben. Der älteste der Kodizes wurde etwa um 1300 verfasst, berichtet die Fachzeitschrift “Science”.

Was die oft zitierte Ansicht angeht, dass der Maya-Kalander das Ende der Welt 2012 vorhersagt, so erteilt der neue Fund dem eine Absage. Davon sei nichts in der Entdeckung zu finden, sagen die Archäologen in einer Stellungnahme.

“Der Maya-Kalander ist wie ein Kilometerzähler in einem Auto - nach den 120.000ern folgt 130.000”, erklärt Anthony Aveni, Professor für Astronomie und Anthropologie an der Colgate University.

Bloomberg

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