Die Rabenhof-Haderer-Maschek-Puppenshow ist zurück

Die Rabenhof-Haderer-Maschek-Puppenshow ist zurück

Sichtet man das Getwitter, fällt auf, Politiker fühlen sich mittlerweile geehrt, von der Mediensatiretruppe maschek (Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel) synchronisiert zu werden. Es zur Puppe in eine ihrer Politkasperlshows zu schaffen, kommt dann schon der Erhebung in den Adelsstand gleich.

Gerhard Haderer hat auch die Protagonisten der neuen Show gezeichnet, Puppenbauerin Brigitte Schneider hat die Karikaturen umgesetzt und die Profispieler vom Original Wiener Praterkasperl werden sie in der Regie von Thomas Gratzer zum Leben erwecken. Denn was auf der Bühne so salopp wirkt, ist harte Arbeit und bedarf exakter Vorbereitung.

Aktuell wird etwa mit der Matthias Strolz-Puppe noch fleißig Yoga geübt. Der Neos-Chef hat es mit dem Wahlergebnis noch während der Proben ins Stück geschafft. Neben Werner Faymann und Michael Spindelegger tummeln sich in "Bye-Bye, Österreich!“ auch Frank Stronach, H.C. Strache, der an Gedächtnisverlust laboriert, und Niki Lauda. Die Ausgangssituation: Die österreichischen Spitzenpolitiker stürzen über dem Eismeer auf Franz-JosefLand ab und beginnen mit einem Regierungs-Neuaufbau. In extremer Notsituation machen sie das, was sie auch in Österreich am besten können: streiten, intrigieren oder nichts.

Die großen Spielmacher sind Erwin Pröll und Michael Häupl, die wieder einmal ihre Parteien retten müssen, respektive Österreich und die Welt - zumindest die Puppenwelt. Erstmals hat Gerhard Haderer auch die Ausstattung gezeichnet, die seine Tochter Sigrid Cakir zum Comicbühnenbild umgesetzt hat. Eva Jantschits liefert die Musik. Rabenhof, Prem: Do., 21. 11. 20 Uhr.

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