Das KunstHausWien widmet HR Giger eine umfassende Retrospektive

Als Schöpfer der Filmgestalt von Ridley Scotts „Alien“ wurde er weltberühmt und mit einem Oscar ausgezeichnet. HR Giger hat aber auch als Maler und Architekt ein Œuvre vorgelegt, das an visionärer Kraft und abgründiger Intensität seinesgleichen sucht.

Nun widmet das KunstHausWien , wo Giger bereits 2006 zu Gast war, dem 1940 im schweizerischen Chur geborenen Surrealisten eine umfassende Retrospektive, die seine Arbeitsweise und die Entwicklung der unverwechselbaren Ästhetik demonstriert. Das ermöglicht einen breiten Blick auf das Werk des kontroversiellen Künstlers, der Pop- wie Cyberkultur geprägt hat.

In dem von ihm kreierten biomechanischen Stil hat Giger verborgenste Schichten des Unterbewussten erkundet und Abgründe des Alptraumhaften aufgesucht. Seine Arbeiten haben Diskussionen rund um die Existenzform des „Cyborgs“ als einer Verbindung von Mensch und Maschine visionär vorweggenommen. Neben Gemälden und Grafiken sind auch Auftragsarbeiten für Popbands und viele seiner skulpturalen Werke zu sehen. Unter dem Titel „Eros und Thanatos“ widmet man auch Sex und Tod einen eigenen Bereich, zudem stellt man Schlüsselwerke von HR Giger in den Kontext von Künstlern, die ihn inspiriert haben, wie etwa Arnold Böcklin oder Alfred Kubin.

KunstHausWien: HR Giger, „Träume und Visionen“, Eröffnung: Mi., 9. 3., 20 Uhr.

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