Bettgeschichten: Das Bett als Motiv bildender Kunst

Bettgeschichten: Das Bett als Motiv bildender Kunst

Eine Ausstellung im 21er Haus widmet sich dem Bett als Motiv in der bildenden Kunst. Schöner Anlass, sich auch einmal der Entwicklungsgeschichte der Schlafstatt von der Liegemulde zur rückengerechten Luxusspielwiese zu widmen.

Vor mehr als 40 Jahren gingen Yoko Ono und John Lennon zusammen ins Bett, um gegen den Krieg zu protestieren. Das damals berühmteste Künstlerpaar der Welt machte seine Flitterwochen öffentlich und forderte aus dem Bett heraus: "Make love, not war!“ Mit dieser Szene wurde das Bett zum politischen Instrument der bildenden Kunst.

"Auch das wird natürlich in unserer Ausstellung thematisiert“, erklärt Mario Codognato. Er hat sich für "Schlaflos“ mit dem Bett als Motiv in der Kunstgeschichte wie in der zeitgenössischen Kunst beschäftigt. Seit Jänner 2014 ist der in Venedig geborene, international bestens vernetzte Kunstexperte, Chefkurator des 21er Hauses und Leiter der zeitgenössischen Sammlung des Belvedere in Wien. Lust, eine Ausstellung über das Bett und alles was darin passiert zu machen, hatte er schon lange. "Denn als Schauplatz von Geburt, Liebe, Krankheit und Tod, als Ort von Lust wie Einsamkeit“ gehört das Bett wohl zu den am häufigsten in der Kunst wiedergegebenen Gegenständen und hat, wie Codognato erklärt "nicht selten metaphorische Bedeutung oder veranschaulicht Bedingungen menschlicher Existenz.“

Lesen Sie den ganzen Artikel in FORMAT Nr. 4/2015
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