Auftakt zur Vienna Art Week

Kann man mit Künstlern über Kunst sprechen? Was steckt hinter den Worthülsen der Kunstkritiker, was hinter dem Bemühen der Galeristen? Damit man zeitgenössische Kunst und moderne Produktions- und Marktabläufe besser verstehen kann, bietet die Vienna Art Week auch heuer wieder ein dichtes Informationsprogramm zur heimischen Kunstszene.

Zum siebenten Mal präsentieren sich die Stadt und ihre Institutionen – von den Museen über das Dorotheum bis zu den Galerien – unter der künstlerischen Leitung von Robert Punkenhofer als Parcours zwischen Party, Kunst und Information.

Das Spektrum reicht von Spezialführungen (wie etwa durch die Magritte-Schau in der Albertina oder die Klimt-Hoffmann-Präsentation im Belvedere) über Galerientage ( 18. bis 20. 11. ) bis zu Podiumsdiskussionen: So verhandelt etwa eine mit internationalen Sammlern besetzte Runde die Frage: „Ist Kunstsammler eine Karriere mit Zukunft?“ ( Fr., 18. 11., 17 Uhr, Dorotheum ), und die Galerienszene, vertreten etwa durch Ursula Krinzinger oder den deutschen Händlerstar Gerd Harry Lybke, analysiert den „Wiener Weg im internationalen Vergleich“ ( 18. 11., 18.30 Uhr ).

Im Sigmund Freud Museum laden Künstler wie Gelitin oder Edgar Honetschläger im Rahmen der heurigen Themenausstellung „Reflecting Reality“ zum Interviewmarathon ( 14. 11., ab 13 Uhr ), und zahlreiche Künstler laden zu Atelierbesuchen.

Infos unter www.viennaartweek.at .

Vienna Art Week: 14. bis 20. November; Eröffnungsparty: Mo., 14. 11., 21 Uhr, im Dorotheum.

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