Angelina Jolie alias Evelyn Salt im besten Actionthriller des Sommerkinos

Ihr Name ist Salt. Evelyn Salt. Sie ist die Russland-Expertin der CIA. Als ein KGB-Agent in die CIA-Filiale in Washington spaziert und behauptet, dass Salt demnächst den Präsidenten töten werde, und sie des Überläufertums bezichtigt, tritt das einen Amoklauf der Spitzenagentin los.

Evelyn Salt schießt sich den Weg frei, ist nicht zu fassen. Für das Publikum bedeutet das: Crashs, Stunts vom Feinsten, Massenkarambolagen – Action in Highspeed. Damit ist der Film „Salt“, der in den USA am ersten Wochenende 36 Millionen Dollar einspielte, der letzte Actionthriller des Sommerkinos. „Historische Fakten und Popcorn- Fiction“ habe er hierfür gemixt, umreißt der australische Regisseur Phillip Noyce seine Idee, die aber vorwiegend auf die Titelheldin setzt.

Der Name der Hauptdarstellerin ist Jolie. Angelina Jolie. 35-jähriger Superstar, sechsfache Mutter und heiß begehrtes Jagdobjekt der Boulevardpresse. Dass die neue Biografie („Angelina Jolie“, Droemer Knaur) von Starautor Andrew Morton vorgibt, Jolies dunkle Seiten – von Drogenexzessen bis zu Sexskandalen – zu enthüllen, gab dem Film einen weiteren Promotionschub. Selbst im von Rauchnebel verhangenen Moskau wird „Salt“ dieser Tage mit hauswandgroßen Angelina-Jolie-Plakaten beworben, und das, obwohl der Film nicht mit Kalter-Krieg-Zitaten spart. Die Rolle von Evelyn Salts Ehemann spielt übrigens der deutsche Schauspieler August Diehl, der zuletzt an der Seite von Brad Pitt in „Inglourious Basterds“ zu sehen war. Ab 20. 8. im Kino.

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