Hochbeete – Der Trend zum Gemüse aus dem eigenen Garten

Hochbeete – Der Trend zum Gemüse aus dem eigenen Garten

Gemüse ist gesund. Ernährungswissenschaftler bezeichnen Obst und Gemüse auch als den wichtigsten Teil unserer Nahrungspyramide. Dabei wird die Schadstoffbelastung so mancher Gemüsefelder und Obstkulturen jedoch leider nicht in Betracht gezogen.

Neben schädlichen Spritzstoffen lässt auch die Qualität des Gemüses und Obstes sehr oft zu wünschen übrig. Bananen werden noch in unreifem Stadium in das Flugzeug oder auf das Transportschiff geladen, Tomaten sehen das Sonnenlicht nicht, sondern allein UV Lampen, und auch die Artenvielfalt muss unter dem Druck der starken und beliebten Sorten weichen.

Bio im Trend

Da verwundert es kaum, dass immer mehr ernährungsbewusste Europäer auf regionale Produktion setzen. Auf dem lokalen Bauernmarkt lassen sich noch gesunde Lebensmittel finden, denen man vertrauen kann. Auch in den Supermärkten sind die Umsatzsteigerungen bei Obst und Gemüse aus biologischem Anbau enorm. Doch auch hier gilt - man muss den Angaben der Hersteller vertrauen.

Wer sich jedoch auf keinerlei Kompromisse einlassen möchte und gerne auch selber Hand anlegt, der wird sich dazu entscheiden, einen eigenen Gemüsegarten zu bestellen, um den persönlichen Gemüsekonsum und Obst sicherzustellen.

Großer Erfolg auf kleinstem Raum

Auch dann, wenn man über keinen großen Garten verfügt, sind Hochbeete eine Möglichkeit, sein eigenes Gemüse zu kultivieren. Diese sind kompakt (sie passen auch auf ein kleines Stückchen Rasen, den Balkon oder in den Wintergarten), schnell und unkompliziert anzulegen und versprechen reichhaltige Erträge.

Schon bei der Wahl des Holzes gilt es einiges zu beachten. Sehr gut geeignet ist heimisches Lärchenholz, das aber nicht mit Lacken oder Farben behandelt sein sollte. Lacke können mit der Zeit direkt in die Erde und so auch in das Gemüse übergehen wodurch man wieder mit Schadstoffen im Essen rechnen muss.

Um jedoch auch im Hochbeet vor Schmarotzern (wie Schnecken oder Wühlmäusen) sicher zu sein, gibt es unterschiedliche (harmlose) Möglichkeiten. Zum Schutz gegen Wühlmäuse gibt es spezielle Wühlmausgitter, die im untersten Bereich des Beetes ausgelegt werden und so perfekt vor den lästigen Wurzelschmarotzern schützen. Hochbeet Modelle, die mit einem Schrägdeckel ausgestattet sind, erschweren Schnecken und anderem Ungeziefer das Eindringen ins Beet.

Eine Kärntner Erfolgsgeschichte

Die Firma Bauer-Holz aus Reichenfels in Kärnten hat sich vor einigen Jahren auf Hochbeete aus heimischem Holz spezialisiert. Schon vor dem Boom der Selbstversorger hatte Firmengründer Markus Bauer auf das richtige Pferd gesetzt. Hochbeete werden hier direkt nach Kundenwunsch hergestellt, das firmeneigene Sägewerk sichert dabei die Verfügbarkeit und Qualität des Lärchenholzes.

Das junge Unternehmen verkauft seine Produkte fast ausschließlich über den eigenen Webauftritt und profitiert von der direkten Vermarktung an den Kunden.

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