Zurück in die Zukunft: Die neuestens Retro-Gadgets

Die Evokation nostalgischer Gefühle gehört schon seit jeher zum technischen Zeitgeist. Irgendwie scheint die Faustregel zu gelten, dass mit der Rasanz der technischen Entwicklung auch die Sehnsucht nach dem Alten steigt.

Beliebt in diesem Kontext: das gute alte postmoderne Zitat zum Beispiel, schön ironisch gebrochen, so viel Schmäh muss sein. Grundig führt das mit seinem Telefon „Sixty“ in Perfektion vor. Der Apparat ist in knalligem Orange gehalten (DDR lässt grüßen), gewählt wird per Tasten, die aber in Wählscheibenform arrangiert sind, der Hörer ist zum Abnehmen, aber schnurlos. Ähnlich das Autoradio „Mexico“ von Becker. Ein Hightech- Klassiker (MP3, Navi, Bluetooth fürs Handy), kaschiert im Old-School-Gewand mit Drehknöpfen und Drucktasten – da blinkt garantiert nichts.

Retro-Feeling kommt auch auf, wenn man seine alten Medien digitalisiert. Kassetten- und Plattenspieler mit USB-Ausgang versetzen einen optisch um Jahrzehnte zurück und sorgen dafür, dass die alten Tonträger für den Alltagsgebrauch im digitalen Zeitalter landen. Andere Möglichkeit: das Pimpen alter Geräte. Das kann auch mit Aberwitz erfolgen, etwa wenn man alte Schreibmaschinen zur iPad-Tastatur umfunktioniert.

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