Kein Scherz: Wachsfiguren-Kabinett ab 1. April im Wiener Prater

Auf der Couch mit Sigmund Freud. Ein Schnappschuss mit Falco oder Wolfgang Amadeus. Oder vielleicht doch einmal im Leben Leopold Figl ein „Österreich ist frei!“ entgegenschmettern? Ab 1. April ist das im Wiener Prater möglich. Dann eröffnet nämlich das weltberühmte Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud seine Österreich-Dependance. Das Konzept ist seit Jahrzehnten erfolgreich. Wenn man es genau nimmt, eigentlich schon seit Jahrhunderten, denn die Namenspatronin – sie feiert heuer übrigens ihren 250. Geburtstag – verdiente als fahrende Schaustellerin einst ein kleines Vermögen.

Merlin Group expandiert

Seit 2007 die Merlin Entertainment Group, zu der u. a. das Legoland und Sea Life gehören, Madame Tussaud’s gekauft hat, wird geschäftlich die weltweite Expansion forciert. Wien ist ab April die mittlerweile elfte Stadt, in der Einheimische und Touristen auf Wachsfiguren-Promi-Jagd gehen können. Deswegen ist es mit Austro-Promis von Weltrang nicht getan. Sicher, an so illustren Persönlichkeiten wie Hans Krankl (gibt’s als Pappfigur übrigens jetzt in jedem Zielpunkt in Kassanähe!) und Renate Götschl lässt sich schon ein bisschen Heldenverehrung üben, aber den richtigen Kick gibt es halt erst, wenn man neben Michael Jackson moonwalkt, Barack Obama im Oval Office besucht (nicht so spannend wie weiland Bill Clinton) oder Nelson Mandelas Gefängniszelle betritt. Insgesamt 65 Figuren werden auf gut 2.000 m2 im Prater zu sehen sein. Stattlich, wenn man bedenkt, dass die Herstellung einer Wachsfigur mit 200.000 Euro zu Buche schlägt. Entsprechend saftig sind die Eintrittspreise. Für 18,50 (ohne Ermäßigung) darf ein Erwachsener in die Wachswunderkammer der VIPs eintreten.

Mehr Infos unter madametussauds.com/wien

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