Goldene Ballsaison: Gesamtwertschöpfung: rund 74 Mio. Euro

Wir befinden uns mitten in der Ballsaison, und dass Wien die offizielle Welthauptstadt der Bälle ist, darf an dieser Stelle auch wieder einmal proklamiert werden. Mögen Krisen die Welt erschüttern, in Wien wird im Fasching bis zum Umfallen getanzt. Das mag vielleicht oft wie eine Trotzreaktion wirken, aber die „Lieber-Augustin-Mentalität“ ist halt tief in den Wienern verwurzelt. Und Abgründe sind ohnehin manchmal nur dazu da, um sie einfach wegzuwalzern.

365.000 Gäste, 450 Bälle

Das kann man übrigens auch in Zahlen festmachen. Die Wirtschaftskammer ließ erheben, dass die rund 450 Bälle, die in dieser Saison stattfinden, an die 365.000 Ballgäste anziehen werden. Oder, eine Spur plastischer: Mit einer Gesamtwertschöpfung von 74 Millionen Euro ist zu rechnen. Ein nettes Sümmchen, das sich aus so profanen Dingen wie Friseurbesuchen, Kosmetikbehandlungen, Tischreservierungen, schnellen Tanzkursen und der Taxifahrt nachhause zusammensetzt.

Kleidung spielt natürlich auch eine Rolle, wobei hier auch mit einer den Geldbeutel schonenden Methode gearbeitet werden kann: Fracks und Smokings lassen sich nämlich dann doch verhältnismäßig günstig über Kostümverleihe ausborgen. Hemd, Kummerbund, Fliege und Reinigung sind dabei üblicherweise in der Leihgebühr inbegriffen. Wichtig ist nur, dass man sich früh genug bei den jeweiligen Verleihern meldet, denn Hochsaison heißt auch, dass mitunter mit Engpässen bei Frack-Verleihern zu rechnen ist. Ansonsten: Alles Walzer!

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